Aktion: Klausenpass
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Ein Tag zur Schneeräumung auf den Klausenpass

Beim Klick auf die Bilder öffnen die sich in größerer Ansicht!

Almwiese


Weil wir um 10:00 Uhr in Altdorf sein sollten, starteten wir an diesem Tag schon in aller Frühe um 6:00 Uhr. Als wir dann in Altdorf ankamen begrüßte uns schönstes Frühlings-wetter mit hochsommerlichen Temperaturen.
Mit Kantonsingenieur Herrn Flury vom Tiefbauamt fuhren wir dann, vorbei an blühenden Almwiesen, im Behördenfahrzeug Richtung Passhöhe.

Blick ins Schaechental

Noch ist der Pass geschlossen und der Schlagbaum unten und somit hätten wir mit unserem Auto ohne Genehmigung nur bis zur Schranke fahren können.

Steine aus einer Mauer auf der Strasse

Kurz nach dem Tunnel begegneten wir schon den ersten Spuren des Winters. Es waren Steine aus einer Wand heraus-gebrochen und noch etwas weiter konnten wir die Arbeiter beim Abkratzen der lockeren Teile der Felswände beobachten.

Arbeiter bei der Felsreinigung

Strassenschaeden

 

Auch diverse Straßenschäden gibt es noch zu beseitigen
bevor der Pass wieder geöffnet werden kann.
Eine schweißtreibende Arbeit!

 

 

 

 

Mit zunehmender Fahrzeit und damit einer größeren Höhenlage wurde auch der Schnee immer mehr.

 

 

 

Blick durch Schneewände aufs Hotel

Blick vom Hotelparkplatz ins Schaechental

 

Die Parkplätze beim Hotel Klausenhöhe und die Straße bis kurz vor die Passhöhe waren schon vom Schnee befreit und man sieht zum großen Teil nicht mehr die Arbeit, die notwendig war um das zu erreichen.
Die Sonne hat inzwischen ihren Anteil dazu beigetragen.Die Temperatur betrug  in dieser Höhenlage noch 14 Grad!

Kurz vor der Passhoehe mit Kapelle


Dann waren wir angelangt, dort wo das Schneeräumkommando im Einsatz war und auch die nächsten 14 Tage noch beschäftigt sein wird.

 

Obwohl hier die Straße in weiten Teilen noch nicht geräumt war, traten auch hier schon die ersten Winterschäden zu Tage.

 

Riss in der Strasse
Fraeswerkzeuge der grossen Fraese

 

Um die Schneemassen von der Straße zu beseitigen sind Fräsen mit fast 400 PS im Einsatz, damit der Schnee auch weit genug geworfen werden kann und nicht wieder auf die Straße zurückrutscht. Im Einsatz waren zwei Maschinen unterschiedlicher Größe.

Schneewurf über 30 m


In der großen Fräse durfte
ich auch mal kurz mitfahren und so lernte ich den Arbeitsplatz der Schneeräumer auch einmal kennen.

Vielen Dank dem fleißeigen „Chauffeur“ David..

Fuehrerhaus der grossen Fraese mit Fahrer

Hier der Arbeitseinsatz und Fortschritt eines Räumintervalles!

Schneefraese im Ansatz Fraese zT im Schnee Fraesrad komplett im Schnee
Schneeaustritt bei der kleinen Fraese

 

 

So kämpfen sich die Fräsen  langsam bis auf den Straßenbelag vor  - 


bis es dann so aussieht -->

 

Schneestollen und Beratschlagung
Schneewand nach der Fraesung

 

 <-- oder so, oder so -->

 

Geschätzte Schneehöhe,
bis zu 6 Meter!

Schneewand und dahinter die kleine Fraese im naechsten Gang

 

Für uns eine unbekannte Menge an Schnee! Hier sieht man die gewaltige abgefräste und gleichzeitig aufgeworfene Schneewand.

Schneewand mit Blick auf den Klausensteilfelsen

 

Ab hier noch die geschlossene feste Schneedecke über die ein Räumfahrzeug ohne weiteres fahren konnte!

 

Es ist also noch eine Menge an

Arbeitszeit, Aufwand und Kraft notwendig!

Ein gespannter Blick auf die Arbeiten Schneeberge nach dem erste Fraesvorgang
Die Fuehrunsspitze

 

Das Ganze wird überwacht und begleitet
vom Chef des Räumkommandos,
Herrn Herger und Kantonsingenieur
Herrn Flury.

 

 

Gelaendeverlauf vor dem Fraeseinsatz in Richtung Glarus

So sieht es jetzt noch aus, jenseits der Passhöhe in Richtung Glarus.
Von der Straße keine Spur.
Nur ein paar Markierungen, zeigen den Fahrern der Fräsmaschinen
die Richtung in der sie die Straßenkante eines Tages finden werden.

 

 

 

 

Damit ging für uns ein interessanter Ausflug zu Ende und wir kehrten wieder in das warme Altdorf zurück.

Mit dieser kleinen Geschichte wollten wir mal aufzeigen was alles notwendig ist um eine Passstraße wieder befahrbar zu machen. Es sind so viele Dinge, die der „normale“ Straßenbenutzer nicht sieht und nicht bemerkt. Hier kann man auch sehen, wo und wie ein Teil der Steuergelder eingesetzt werden.

Es sei auch noch erwähnt, dass diese Arbeiten nicht ganz ungefährlich sind und das dazu viel Umsicht erforderlich ist.

 

Wir wünschen und hoffen, dass dieser Bericht ein wenig dazu beiträgt die Anstrengungen zu erkennen die weitgehend hinter den Kulissen erfolgen.

 

Zum Abschluss noch unseren ganz besonderen Dank an Herrn Flury, dass er uns diesen Einblick ermöglichte!

 

Uschi und Hartmut Schubert

  

    

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