Aktion: Klausenpass
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Die Aktion: Klausenpass - Crash Event in Wildhaus CH

Einladung zum Crashtest in Wildhaus am 1. Juli 2004


Wir hatten mit der Winterthurer Versicherung Kontakt aufgenommen, weil wir erfahren haben, dass sie Unfallforschung betreibt. Die Forschung hat aber eine andere Zielrichtung als wir uns das für unsere Aktion vorgestellt hatten. Die Einladung haben wir aber trotzdem gerne angenommen, in der Annahme hier, unter so vielen anwesenden Medien- und Pressevertretern, Werbung für unsere Aktion betreiben zu können. Dieses war aber von der Organisationsleitung nicht erwünscht. So haben wir uns dann voll auf die Vorführungen konzentrieren können und wollen versuchen unsere Eindrücke hier in Kurzform zu schildern.

Location

Zuerst wieder erst für alle nicht Schweizer, der Hinweis nach dem Ort Wildhaus.

Wildhaus liegt auf einer Höhe von ca. 1100 m zwischen dem Säntis im Norden und den Churfirsten im Süden und damit nördlich des Walensees.

Hier führt die Winterthurer Versicherung zusammen mit der deutschen DEKRA seit nun 19 Jahren jedes Jahr nachgestellte Unfälle, wie sie in der Praxis häufig passieren, vor geladenen Gästen aus weiten Bereichen der Wirtschaft, Behörden und vor allem den Medienvertretern vor.
Das Bild zeigt in einem Ausschnitt die schöne Landschaft und einen Teil der Aufbauten für dieses Vorhaben.

 

Auf dem rechten Bild kann man in etwa erahnen wie gut dieses Event angenommen wird. Es waren ca. 750 Personen aus dem In- und Ausland anwesend.

Auch wir waren in diesem Jahr von der Winterthurer Versicherung eingeladen worden, wofür wir uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken.

Die Veranstaltung war in diesem Jahr speziell den Unfällen zwischen Motorrad und Autos gewidmet.

Andang

 

Aufprall

Es wurden 2 typische Unfälle, wie sie im Straßenverkehr häufig vorkommen, nachgestellt.
Zum Ersten ein Aufprall eines Motorrades, mit Sozius, auf ein abbiegendes Auto und zum anderen das Aufprallen in die Seite eines Pkws

Für beide Vorführungen wurden sogenannte "Van" Fahrzeuge benutzt, weil diese Fahrzeuge, bedingt durch ihre Bauhöhe, ein besonderes Gefährdungspotential für Motorradfahrer darstellen. Bei diesen Fahrzeugen haben die Biker keine Chance über das Auto zu fliegen oder zu rutschen.

Video 0:40 Minuten - 1,3 MB (aus der Sicht des Zuschauers)
Video 0:10 Minuten - 0,4 MB (aus der Sicht des Fahrers des Van)

An dritter Stelle kam noch ein Chrashtest mit einem Quad, das ungebremst mit ca. 60 km/h auf einen stehenden Kombi auffährt. Hier wurde auf die besondere Gefährdung des Quadfahrers aufmerksam gemacht, weil es für diese Fahrzeugart keine Helmpflicht gibt und diese "Amphibien" auch auf der Autobahn fahren dürfen.

 

 

Video 0:40 Minuten - 1,3 MB

 

Speziell für diese Versuche mit Motorrädern wurde ein Fahrgestell entwickelt, in dem das Motorrad mitgenommen wird. Kurz vor dem Aufprallpunkt wird das Gestell stark abgebremst und das Motorrad fährt die letzten Meter alleine weiter.

Nebenstehendes Bild zeigt diese Versuchsanordnung.

Wenn das Ganze auch recht lebensecht aussieht, so sitzen doch nur Dummies auf der Maschine.

 

 

Video 1:56 Minuten - 7,3 MB

Fahrgestell

Zum Schluss eine kleine Zusammenfassung.

Es waren sehr eindrucksvolle Vorführungen, die mit Hochgeschwindigkeitskameras aufgezeichnet wurden und gleich anschließend auf der Videowand gezeigt wurden. Wir haben nur einen Aufprall direkt fotografiert, da man nicht beides gleichzeitig kann: beobachten und im richtigen Augenblick abdrücken.

Vielleicht würden doch einige Ihren Fahrstil überdenken (PKW und Motorradfahrer), wenn sie so etwas auch mal direkt erleben könnten.

Wenn jemand Interesse an mehr Informationen hat, keine Scheu. Im Kontakt/Impressum stehen Telefonnummer und Email-Adresse bereit.

Noch mehr Infos gibt es natürlich unter folgendem Link:
www.winterthur.com/de/worldwide/pro/pro_acc/pro_acc_wild/pro_acc_wild_2004.htm

Die ersten 3 Filme sind von der Winterthurer Versicherung, die wir freundlicherweise verwenden durften, vielen Dank. Den letzten der 4 Filme haben wir selbst gedreht.
Vielen Dank für die Unterstützung beim Überarbeiten dieser Seite sagen wir auch Herrn Georg Milich. 

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