Aktion: Klausenpass
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Die Aktion: Klausenpass - Fortschritt der Sicherungsmaßnahmen

25. Juni 2016

Pünktlich zur Passöffnung am 20. Mai waren wir vor Ort und konnten unser Vorhaben, die neue Absicherung im Bereich Äbnet (Ebnet), in Augenschein nehmen. Diese neue Absicherung haben wir dann, mit den zuständigen Personen des Amtes für Tiefbau, auch gleich noch symbolisch eröffnet.
Dieses Teilstück befindet sich ca. 2 km vor dem Tunnel auf der Seite von Altdorf her kommend.

Witterungsbedingt gab es bei den Bauarbeiten immer wieder Unterbrechungen, so dass heute noch nicht alles seinen endgültigen Stand hat. So fehlt noch ein Teil des Handlaufes, der Leitplanke und es fehlt noch der komplette Unterfahrschutz. Auch sind noch die Absperrungen zum Schutz der Arbeiter zu sehen. Diese Restarbeiten und noch ein paar Andere sollen bis spätestens in 2 Wochen abgeschlossen sein. Dann werden wir hier noch Bilder von der fertigen Situation einfügen.

Jetzt vorhanden - siehe weiter unten!


Weiter unten, unter dem Datum 24. Juli 2015 kann man die alten Absicherungen vor den Baumassnahmen erkennen. Es ist doch eine deutliche Verbesserung erkennbar.

Ansicht von unten Äbnet Richtung Passhöhe
Ansicht Berg abwärts Richtung Äbnet
Aufsicht Absicht
Uebersicht Eroeffnung
Gesamtansicht
Eröffnung


Und hier sind die Bilder, die die fertige Situation zeigen.

Strecke oben Strecke unten

Mit dieser Aktion sind unsere Spendengelder dann sinnvoll eingesetzt und fast aufgebraucht. Damit werden wir dann den aktiven Teil unserer Aktion beenden und uns auf die Beobachtung der Verkehrssituation an der Lini beschränken. Gegebenenfalls werden wir dann versuchen auch hier noch weitere Verbesserungen zu erreichen.

 

24. Juli 2015

Wie schon im Jahresbericht von 2014 angedeutet, möchten wir unser Aktion beenden, da wir unser Ziel so gut wie möglich erreicht haben.
Allerdings steht dem noch eine erfreuliche Situation im Weg. Wir hatten zum Jahresende 2014 umgerechnet noch ca. 7.600 CHF an Spendengeldern übrig. Diese sollen natürlich gemäß unserer Aussage auch verwendet werden.
Vor kurzem bekamen wir vom Tiefbauamt die Mitteilung, dass die Mittel für eine Absicherung mittels Unterfahrschutz im Bereich Ebnet eingesetzt werden könnten.
Strassenverlauf EbnetStrassenverlauf Ebnet2

Was im Frühjahr des nächsten Jahres in Angriff genommen werden soll.
Bedingt durch die Abkopplung des Franken vom Euro am Jahresanfang und der damit verbundene schlechtere Umrechnungskurs fehlen uns für die Finanzierung jedoch noch ca. 200-250 CHF, je nach Tageskurs.

Aus diesem Grunde appellieren wir hier nochmals an alle, diese letzte Lücke noch
schließen zu helfen!
Unsere Bankverbindung:

 

18. August 2014 (Besuch auf dem Klausen)

Wir waren am Montag der letzten Woche endlich mal wieder am Klausenpass um zu schauen ob die vom Tiefbauamt zugesicherten reflektierende Begrenzungslinien auch wirklich realisiert wurden. Dieses hatten wir ja in unserem Jahresbericht 2013 wage angekündigt.
Und die Herren vom Tiefbauamt in Altdorf haben Wort gehalten und über die ganze Länge links und rechts der Fahrbahn Linien mit integrierten Kügelchen aufgetragen.

Unfallstelle neu Linienstruktur

Mit dieser Maßnahme haben wir wohl erreicht, was mit unseren Möglichkeiten erreicht werden konnte und unseren Vorstellungen nahe kommt, wenn auch nicht ganz erreicht. Diese gezeigte Linie ist sicher keine Absicherung in unserem Sinne, aber wir mußten im Laufe der Zeit einsehen, das technisch und wetterbedingt nicht mehr möglich ist. Alles andere wären Maßnahmen, die warscheinlich in die Millionen gehen würden und die, nach unseren heutigen Erfahrungen, wohl niemand möchte.

 

10. Juni 2013 (Besuch bei der bfu)

Bei der bfu konnten wir den neuen Leiter der Sparte "Verkehrstechnik" und den Sachbearbeiter für den Kanton Uri kennen lernen.

Diese beiden Herren waren gut unterrichtet und hatten sich auch gut vorbereitet, so dass wir schnell zur Sache kommen konnten. Es war ein sehr angenehmes und konstruktives Gespräch, das wir dann noch bei einem gemeinsamen Mittagessen fortführen konnten.
Was letztendlich herauskommen wird, sollen wir in ca. 2 Wochen schriftlich erfahren.
ür die nächste Woche vorgesehen war.
Wir werden Euch dann auf dem Laufenden halten.

14. Oktober 2008  (Besuch bei der bfu)

Zusätzlich zu unserem Besuch in Altdorf haben wir uns noch kurzfristig entschlossen nochmals den Kontakt zur bfu aufzunehmen und auch gleich einen Termin für den 14. Oktober festgelegt.
(Für alle Nichtschweizer, bfu = Beratungsstelle für Unfallverhütung).
Zunächst haben wir unser Anliegen dort insgesamt nochmals kurz erläutert um dann das bereits erreichte und vor allem das noch nicht erreichte, aus unserer Sicht den den zuständigen Herren erläutert. Natürlich hat auch dieses Amt kein Patentrezept in der Schublade. Man hat uns aber zugesichert sich der Sache anzunehmen und sich über die Situation Gedanken zu machen und am Ball zu bleiben. So werden wir auch weiterhin in Kontakt bleiben.


16. September  2008

Inzwischen, seit unserem letzten Besuch beim Tiefbauamt am 30. August 2007, ist schon wieder ein Jahr vergangen und das angekündigte „Im Gespräch bleiben“ hat jetzt stattgefunden und zwar am Dienstag den 9. September.

Unser erneutes Zusammentreffen mit den zuständigen Herren des Amtes begann in freundlicher Atmosphäre mit einem Rückblick auf das letzte Jahr und die erreichten Verbesserungen. Erfreulicherweise können wir wieder auf ein Jahr ohne Unfall an der Lini zurück blicken.
So ist es zumindest bis heute und wir hoffen, dass das auch bis zum Saisonschluss und darüber hinaus so bleibt.

Mit dem Stichwort Saisonschluss währen wir dann auch beim eigentlichen Thema unseres Besuchs in Altdorf.

Die von uns noch gewünschte Sicherung der Strecke für die Zeit zwischen dem Abbau der Geländerrohre und der Schließung des Schlagbaumes.

Hier konnten wir keinen Fortschritt erzielen. Unser Vorschlag zu weiteren Hinweisschildern die auf die Absturzgefahr hinweisen wurde mit dem Argument abgelehnt, dass es schon mehr als genug Schilder gibt und das Amt in dieser Richtung eher restriktiv vorgeht, d.h. eher mehr Schilder demontiert anstatt neue aufzustellen. Man will die Situation aber weiterhin im Auge behalten und nach geeigneten Maßnahmen Ausschau halten.

Was aber vom Tiefbauamt geplant ist, ist das des Öfteren und auch früher die Passstraße gesperrt werden wird. Dazu gibt es zwei Gründe:

  1. Schutz der Straße: Durch zu lange Öffnungszeiten der Straße wird der Straßenunterbau (Frostschäden) zu stark beschädigt.

  2. Sicherheit: Durch Feuchtigkeit auf der Straße und aufkommenden Nachtfrost steigt die Unfallgefahr überproportional.

So bleibt für uns noch die Aufgabe der Aufklärungsarbeit, vielleicht auch in Verbindung mit anderen Organisationen (z.B. Polizei, Vereine), weiter zu führen. Ein erstes Gespräch dazu, mit der zuständigen Polizeistation in Flüelen, hat noch am gleichen Tag stattgefunden.

Auch überlegen wir uns wieder auf diversen Motorradmessen aufzutreten, wie z.B. in Friedrichshafen und Zürich.

Zum Abschluss unseres Gesprächs haben wir noch vereinbart uns auch im nächsten Jahr wieder in Altdorf zu einem weiteren Austausch zu treffen.


9. September  2007

Das angekündigte Gespräch hat inzwischen stattgefunden, ohne das es viel neues zu vermelden gibt.

Es wurden nochmals die durchgeführten Sicherungsmassnahmen besprochen und von den Amtsvertretern als absolut ausreichend dargestellt. Sollten sich, nach einer längeren Beobachtungsphase neue Erkenntnisse ergeben muss die Sache neu beurteilt werden.

Wir brachten nochmals unseren Wunsch nach Verbesserung der Situation für die Zeit zwischen dem Abbau der Geländerrohre und der Passschließung zum Ausdruck. In diesem Punkt konnten wir aber keine Annäherung der Standpunkte erreichen. Dazu wurden mehrere Gründe aufgeführt, u.a.:

  • in dieser Zeit, ab ca. Mitte Oktober, sind nur noch wenige Motorradfahrer auf dieser Strecke unterwegs.
  • eine vorzeitige Schliessung der Passstrasse, mit Beginn der Abbaumassnahmen, kann nicht in Frage kommen, da von den Eigentümern der Almen in dieser Zeit Renovierungsmassnahmen vorgenommen werden und dazu Materialtransporte erforderlich sind.

So konnten wir im Moment nicht mehr erreichen als das wir in der Sache im Gespräch bleiben.

Am Freitag den 7.9. ist in der Urner Zeitung ein Artikel über unsere Aktion und den aktuellen Stand erschienen. Sobald er uns vorliegt werden wir ihn auf unserer Seite "Medienreaktionen" einstellen.

 

Hier noch ein kleines Zwischenresümee: (Stand 18.10.07)

Für die Sicherungsmassnahmen haben wir bisher 8.386,95 SFr. ( ca. 5.250 Euro) aufgewendet.

Auf den Spendenkonten verbleiben damit noch ca. 4.460 SFr. bzw. 2.780 Euro.


17. August 2007

Nach längerem hin und her ist es uns gelungen für den 28. August einen neuen Besprechungstermin mit dem Tiefbauamt in Altdorf zu vereinbaren.
Wir wollen uns nochmals über das Erreichte und weitere mögliche Maßnahmen, im Besonderen für den Zeitraum vom Abbau des Geländers bis zur Passsperrung, unterhalten. Vorschläge dazu, vielleicht auch Beispiele aus anderen Regionen nehmen wir gerne entgegen. 


10. Juni 2007

Endlich ist es uns jetzt gelungen einen "Foto Ausflug" auf den Klausen zu starten. Hier sind nun die Aufnahmen, die wir am Mittwoch den 6. Juni 2007 machen konnten.  Leider war das Wetter zum  fotografieren nicht optimal. Wir wurden mit fortschreitender Zeit immer mehr in Wolken eingehüllt. Aber die wesentlichen Aufnahmen konnten wir doch noch machen.

Falls jetzt viele enttäuscht sind, weil wir im Gespräch oft über doppelte Leitplanken oder Leitplanke mit Unterfahrschutz als Wunschziel formuliert haben, soviel zur Erklärung: Mehr war nicht drin, sowohl in unserer Kasse, als auch an Zugeständnissen des Amtes, weil eine weitere "Verbauung" nicht gewollt ist, im Übrigen auch von vielen Bikern nicht.

Alle hier in diesem Abschnitt gezeigten Bilder sind keine Fotomontagen, sondern direkt auf dem Klausenpass aufgenommen. Sie wurden nur z.T. noch etwas in der Helligkeit, im Kontrast und im Ausschnitt angepasst.


Gleich nach diesem Schild, das nun schon seit ein paar Jahren vorhanden ist, beginnt das neu eingezogene 2. Geländerrohr.


Zur Erinnerung:

Das war der ursprüngliche Zustand und zum Unfallzeitpunkt (21. Oktober) war es bereits komplett demontiert und damit keinerlei Schutz vorhanden.

Obiger Abschnitt, beginnend am Schild

Der Mittlere Abschnitt mit nun 3 Rohren! 
Der Anfang und das Ende des 3. Rohres ist in Richtung Sicherheit fahrlässig gelöst. Wir werden versuchen hier schnellstmöglich eine Verbesserung zu erreichen. 
(Vielleicht hat die diesjährige frühe Passöffnung die Arbeiten überrascht.)

Der untere Teil, wieder mit 2 Rohren


Linkes Bild:
So sieht die Sache mit 3 Rohren und den Tafeln aus der Nähe aus.

Rechtes Bild:
So war die Wettersituation zum Schluss unseres Aufenthaltes.


22. Mai 2007

Nachdem der Klausenpass bereits seit dem 3. Mai wieder offen ist möchten wir diese Seite mal wieder aktualisieren. Wir haben immer noch auf aktuelle Fotos gewartet und sind deshalb nicht ganz Tagesaktuell. Nach dem letzten Schreiben (15.5.) vom Tiefbauamt in Altdorf sind inzwischen die zusätzlichen Rohre und Signalisationstafeln an den Geländern montiert worden (siehe weiter unten, unter 31.1.). Leider liegen uns bis jetzt noch keine "Originalfotos" vor. Wir hatten bis jetzt noch keine Zeit, extra wegen der Bilder dort hinzufahren. Vielleicht kann das ja einer von Euch für uns übernehmen? Wir währen sehr dankbar dafür, da wir im Moment noch nicht wissen, wenn wir es packen können. Sobald uns entsprechendes Bildmaterial vorliegt werden wir es hier natürlich gleich veröffentlichen.

Die unter 11. März gezeigte Tafel wird nicht montiert, da die Kosten dafür, unserer Meinung nach, in keinem Verhältnis zu dem Nutzen stehen, denn ähnliche Schilder gibt es ja schon. 
Über weitere mögliche Maßnahmen, im Besonderen für den Zeitraum vom Abbau des Geländers bis zur Passsperrung, werden wir uns weiterhin mit den zuständigen Stellen unterhalten. Vorschläge dazu, vielleicht auch Beispiele aus anderen Regionen nehmen wir gerne entgegen.


11. März 2007

In der vergangenen Woche bekamen wir nun den Entwurf für die Informationstafel, bzw. Tafeln, wie Sie im Schreiben des Tiefbauamtes vom 20. August des letzten Jahres vorgeschlagen wurden.

Der Kostenvoranschlag für 2 solcher Tafeln, inklusive Aufstellung, beläuft sich auf ca. 12.000 SFr (ca.7.500 Euro). An Guthaben stehen dem ca. 5.000 SFr. (ca. 3.125 Euro) gegenüber. Das heißt, dass hier bei den Kosten noch kräftig abgespeckt werden muss und andererseits, dass wir noch einiges an Spenden brauchen um eine, auch abgespeckte Version, finanzieren zu können. 
Wegen der Gestaltung und Aufstellung stehen  wir mit dem zuständigen Amt in Kontakt und hoffen, dass es uns noch gelingt die Sache bis zur neuen Saison zum Abschluss bringen zu können. 
Ob uns das gelingen wird hängt zu einem Teil auch von Eurer Bereitschaft ab, hier noch hilfreich in Form von vielen Spenden mitzuhelfen.

Dazu hier nochmals unsere Spendenkonten:

Deutschland

Kreissparkasse Ravensburg
Konto Nr.        86139696
BLZ                650 501 10
IBAN:             DE11 6505 0110 0086 1396 96
SWIFT BIC (für Zahlungen aus dem Ausland)  SOLADES1RVB

Wegen zu hoher Bankgebühren haben wir unser Konto in der Schweiz aufgelöst.

31. Januar 2007

Heute erhielten wir von dem eingeschalteten Verkehrsplanungsbüro in der Schweiz die schriftliche Stellungnahme zu unserem Vorschlag einer Absturzsicherung mittels eines Unterfahrschutzes (siehe unter 20. August). Wir haben das Ergebnis zur Kenntnis genommen, zwar nicht gerade mit großer Freude, aber das zweite und dazu noch das dritte Rohr erfüllen ebenso unsere Vorstellungen eines bezahlbaren Schutzes vor einem Absturz. Aus diesem Grunde haben wie die Ausarbeitung des Büros beim Tiefbauamt mit der Bitte um Realisierung sofort eingereicht.

Hier die Stellungnahme des Planungsbüros.

Absturzschutz oder Unterfahrschutz?
Ein klassischer Unterfahrschutz wird bei Leitplanken entlang von Strassen mit hohen Geschwindigkeiten eingesetzt und soll bewirken, dass ein Motorradfahrer sich beim Sturz nicht an der Leitplanke verletzt. Da die im Handel erhältlichen Unterfahrschutzelemente auf Leitplanken ausgerichtet sind, sind für die Montage am Geländer an der Lini aufwändige demontierbare Sonderanfertigungen nötig.

Stürzt ein Motorradfahrer in der Lini, muss verhindert werden, dass er abstürzt. Es muss also ein Absturzschutz eingerichtet werden. Durch ein drittes Rohr am Geländer kann diese Schutzfunktion erreicht werden. Durch das dritte Rohr wird verhindert, dass der Motorradlenker unter der Abschrankung hindurch rutschen kann.

  

Im Winter muss das Geländer jeweils demontiert werden. Es ist bereits mit hohem Aufwand verbunden, die Rohre zu entfernen. Müsste ein klassischer Unterfahrschutz angebracht werden, so wäre dies in der Anschaffung und im Unterhalt unverhältnismäßig teurer. Da die Montage und Demontage mit einem bedeutend höheren Zeitaufwand verbunden wäre, müsste der Kanton Uri im Herbst die Abschrankung früher demontieren. Dadurch würde sich der Zeitraum ohne Abschrankung und damit fataler Unfallauswirkungen verlängern.


3. Oktober 2006

Auf unser Antwortschreiben vom 20. August erhielten wir die im Kasten aufgeführte Antwort vom Tiefbauamt.

In Ihrem E-Mail stellen Sie eine weitere Informationstafel zur Diskussion und machen Vorschläge zur Gestaltung. Wir haben Verständnis für Ihre Anliegen, aber wir halten ausdrücklich fest, dass für uns zur Zeit die Maßnahmen, wie im Brief vom 24. Juli 2006 erwähnt, zur Diskussion/Ausführung stehen. Wenn Sie weitere Wünsche oder Anregungen haben werden wir diese nur im Rahmen eines Gesamtprojektes prüfen. Wenn Sie der Auffassung sind, dass weitere Maßnahmen nötig sind, schlagen wir Ihnen den Beizug eines Verkehrsingenieurbüros vor. Das Amt für Tiefbau arbeitet in Sachen Verkehrssicherheit meistens mit dem Büro TEAMverkehr O. Merlo,  CH-6300 Cham,  zusammen. Die daraus resultierenden Kosten, Planung und Ausführungen, gehen vollumfänglich zu Ihren Lasten.

Nach mehreren Mails haben wir uns dann entschlossen das o.g. Planungsbüro einzuschalten und sind am 3. Oktober dort hin gefahren. Herr Merlo, der uns persönlich empfing, hat uns die zügige Ausarbeitung seines Büros in Aussicht gestellt.
Sobald es Neuigkeiten in dieser Hinsicht gibt, werden wir sie hier wieder veröffentlichen.

So könne Sie, bei entsprechender Interesse, das Planungsbüro teamverkehr.zug, Oskar Merlo erreichen: http://www.zug.teamverkehr.ch


20. August 2006

Dieser zugesagte Brief erreichte uns dann am 10. August und er enthielt diverse Vorschläge zur Absicherung dieses Abschnittes der Klausenpassstrasse. Die Felder in Kursivschrift sind jeweils dem genannten Schreiben entnommen.

Wir möchten zunächst nochmals darauf hinweisen, dass aufgrund der verschiedenen Motorradunfälle auf der Klausenpassstrasse im Bereich "Lini" die Verbesserung der Verkehrssicherheit bei uns seit langem ein sehr ernst genommenes Thema ist. Ein großzügiger und damit auch sicherer Ausbau ist aus finanziellen Gründen nicht möglich. Zudem möchte der Kanton Uri den Klausenpass in seiner heutigen Charakteristik grundsätzlich erhalten. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit haben wir in den letzten Jahren immer wieder verschiedene, zusätzliche Maßnahmen (Signalisation, Felsabtrag, usw.) umgesetzt. Diese haben sich bewährt und die Unfallhäufigkeit ist stark zurückgegangen.

Es wurden hierin folgende Maßnahmen vorschlagen:

- Montieren eines zusätzlichen Geländerrohres auf ca. 300 m. 
  (Ein Klick auf das Bild für große Darstellung)
- Signalisation von unübersichtlichen Kurven mit "Kurvensignal". 
  (Ein Klick auf das Bild für große Darstellung)

- Informationstafeltafel mit dem Hinweis auf die gefährliche Strecke "Lini" auf dem Klausenpass. 


Sobald wir von Ihnen eine schriftliche Auftragsbestätigung für eine oder alle Maßnahmen erhalten haben, werden wir diese umgehend umsetzen. Die Rechnungen würden wir kontrollieren und Ihnen zur direkten Bezahlung zustellen. Selbstverständlich stellen wir Ihnen auch eine kleine Dokumentation der umgesetzten Maßnahmen zu. Ab Ihrer Auftragsbestätigung sind wir in der Lage, die Ergänzung des Geländerrohres und die Signalisation innert zwei Monaten umzusetzen. Die Informationstafel auf dem Klausenpass kann auf die Passöffnung 2007 aufgestellt werden.

Wir hoffen, dass unsere Vorschläge Ihren Vorstellungen entsprechen. Gerne möchten wir mit diesen Maßnahmen die Angelegenheit "Aktion Klausenpass" möglichst schnell abschließen und zu einem guten Ende führen. Gerne erwarten wir Ihre Antwort und verbleiben zwischenzeitlich

Grundsätzlich sind wir mit diesen Vorschlägen einverstanden, haben aber in unserem Antwortschreiben gleichzeitig noch  Verbesserungsvorschläge formuliert, wie z.B. 
- Unterfahrschutz anstatt einem Rohr
- Signalisation auch, wenn die Geländer bereits abgebaut sind
- Infotafel auch unten im Tal nach Unterschächen.



Juni 2006

Nachdem das Ergebnis der schriftlichen Kommunikation mit dem Tiefbauamt seit dem 5. Oktober 05 keine neue Aktivitäten erkennen ließ, haben wir ein Gespräch mit dem neuen Amtsleiter, Herrn Andreas Hurter, der im letzten Herbst diese Stelle angetreten hat, gesucht.
So konnten wir für die Woche 24/06 eine Zusammenkunft erreichen und Herrn Hurter persönlich kennen lernen und ihm unser Anliegen nochmals, aus unserer Sicht, gepaart mit den Erfahrungen aus vielen Gesprächen mit Bikern, vorbringen. Herr Hurter hat uns dabei zugesagt, verschiedene Dinge, die sich für ihn nun etwas anders dargestellt haben, überprüften zu wollen um uns dann im Laufe des Juli über die weitere Vorgehensweise zu informieren. Wir warten gespannt auf diesen Tag.
2. August 2006


Nun endlich hat es geklappt und wir waren am 5. Oktober 2005 in Altdorf beim Tiefbauamt um  Herrn Beat Planzer mal persönlich kennen zu lernen und die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Dazu sind seitens des Tiefbauamtes noch diverse Klärungen erforderlich und Herr Planzer bat um uns Zeit bis ca. Mitte November. Wir hoffen, dass wir dann hier an dieser Stelle mehr berichten können. 
23.10.2005

 


  Dieses Mail bekamen wir am 26. August 2005

  ** High Priority **

  Guten Tag


  leider ist der Kanton Uri vom Unwetter nicht verschont geblieben. Das Ausmaß der Beschädigungen ist für den
  Kanton Uri verheerend. Wegen den anstehenden Arbeiten muss ich die abgemachte Besprechung verschieben. 


  Damit musste unser Gesprächstermin ein zweites Mal verschoben werden. Das ist eben höhere Gewalt!
  Den neuen Termin haben wir für Mittwoch den 5. Oktober vereinbart.

Der erste Erfolg (Frühjahr 2005)!

Nachdem wir, auf telefonische Nachfrage, erfahren hatten, dass schon vor der Passöffnung am 20. Mai ein Stück von dem Felsen, im Rahmen der Frühjahreswartung abgenommen wurde, sind wir am 9. Juni hingefahren um uns von der neuen Situation ein Bild machen zu können, in doppelter Bedeutung. Hier nun ein paar Eindrücke von dieser Reise.

Das Schächental am 9. Juni, 2005 unten Frühling mit viel Grün und bunten Blumen und oben auf der Klausenpasshöhe leichter Schneefall bei nur 2,5°C und noch vielen Schneefeldern.



Anfang Mai 2005, noch bevor der Pass wieder geöffnet wurde, wurde ein beträchtliches Stück des Felsen in "unserer Kurve" bis in eine Höhe von ungefähr 4 Metern abgemeißelt.
Wir sind in unserem Wunsch - Das Tor zur Ewigkeit, an dieser Stelle, zu schließen - ein Stück näher gekommen. 

Das Tiefbauamt hat hier gute Arbeit geleistet und wir danken der bfu und den verantwortlichen Herren vom Tiefbauamt für diese Leistung, zu Gunsten der Biker!
Somit kann man jetzt besser in die Nische schauen, von unten her betrachtet, aber auch die, die bergab fahren, können den Gegenverkehr besser erkennen und notfalls vielleicht entsprechend reagieren!

Hier sind zwei zusammengesetzte Fotos, die die Situation vorher und heute wiederspiegeln. Wir haben die Kanten mit einer dünnen roten Linie markiert, um die Unterschiede besser erkennen zu können.

Noch ist es nicht perfekt. Aber da kaum mehr Fels abgetragen werden kann, ohne das massive Vorkehrungen getroffen werden müssten, was das Sehproblem hier sicher von alleine gelöst hätte.
Mehr ging offensichtlich nicht!

vorher

nachher

Film dazu endlich fertig! (2 min)
Dank an Carsten Amberg für Schnitt und Bearbeitung

Anhand des obigen Bildes kann man nun die Veränderung sehen. Der Bergauf fahrende der RECHTS, zumindest in der Mitte der rechten Fahrbahnseite, fährt kann ca. 20 Meter vor der Kurve schon in die Nische reinschauen und sein Fahrverhalten den Gegebenheiten noch rechtzeitig anpassen. Das war vorher nicht möglich!

Die Beobachtung: wer beim Bergauf fahren in der Fahrbahnmitte fährt, sieht nach wie vor NICHT in die Nische ein.

Da die Straße deswegen nicht breiter geworden ist ( ist eh schmaler wie normal, da ohne Mittellinie ) verleitet es natürlich in der Mitte zu fahren bei scheinbar freier Sicht. Doch der Schein trügt hier nach wie vor!

Es wird also den wenigsten Fahrern auffallen, dass sich hier etwas geändert hat, da die bearbeitete Stelle am Felsen natürlich zu der Umgebung keine stark abweichende Farbe hat. Nur beim genauen Hinsehen ( Fußgänger ) sieht man die Struktur! 

                                          !! Liebe Biker, deshalb nicht ablenken lassen !!

Also es ist nach wie vor oberste Vorsicht geboten. 

Straßenverlauf, Blickrichtung Bergauf, zum Unfallzeitpunkt (27.10.2001) Geländer bereits abgebaut. Straßenverlauf, Blickrichtung Bergab, noch bevor der Fels abgetragen wurde.
Nach wie vor fahren die meisten Biker leider diese Linie, obwohl sie nicht sehen können was hinter der Kurve vor sich geht (siehe Sonnenschatten).
Einfaches Rohrgeländer, ca. 1 m hoch und Pfostenabstand ca. 2,2 m.

Das gezeigte Rohrgeländer wird bereits vor der Wintersperre abgebaut, aber der Pass bleibt noch offen bis zum ersten großen Schnee.
Nun wünschen wir, dass Ihr Euch die Bilder genau anschaut und Eure Fahrweise darauf einstellt!
Uschi und Hartmut Schubert 
Für Leute mit schnellem DSL gibt es noch ein Bild von der Ansicht des bearbeiteten Felsen (110kB)  

Unsere Gespräche mit dem Tiefbauamt werden im Juli weitergehen und wir werden Euch auf dem Laufenden halten.
Aus familiären Gründen verschiebt sich die Sache nochmals um einen Monat. Wir mussten den Termin vom 4.8. kurzfristig absagen und sind erst am 29. August in Altdorf.

PS. Die obigen Bilder sind in der Qualität stark reduziert. Wer an besseren Bildern Interesse haben sollte, bitte melden. Alle Daten stehen im "Kontakt/Impressum". Wir werden die Wünsche gerne erfüllen.


Wir erhielten am 9. März 2005 ein EMail von der bfu in Bern mit folgendem Inhalt

Sehr geehrte Frau Schubert
Sehr geehrter Herr Schubert

Heute Morgen habe ich Rückmeldung vom Tiefbauamt des Kantons Uri erhalten. Sie haben unseren Bericht intern studiert und prüfen im Frühling aufgrund unserer Empfehlungen, inwieweit die Sicht in besagter Kurve verbessert werden kann (Felsabtrag; Sprengung). Auch werden an gewissen Stellen die Geländer verbessert und geprüft, wie die Absturzsicherung verbessert werden kann (Fangnetze; Zwischenholme;.).
Ich denke das ist ein schöner Erfolg aufgrund Ihrer langjährigen Bemühungen, die Strecke etwas sicherer zu machen. Ich stehe Ihnen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

Freundliche Grüße

Schweizerische Beratungsstelle
für Unfallverhütung bfu

Leiter Abteilung Verkehrstechnik
Christian A. Huber, Dipl. Ing. ETH/SVI

Weil wir erst noch eine Konkretisierung abwarten wollten, haben wir das bisher noch nicht weiter publiziert.

Auf unsere Anfrage an das Tiefbauamt in Altdorf, an dem geplanten Prüftermin an der Strecke dabei sein zu können, erhielten wir dann am 10. Mai 2005 das folgende Mail:

Guten Tag
Es ist kein Prüftermin am Klausenpass vorgesehen. Wir werden in einer ersten Phase eine Felsnase bei der gefährlichsten Kurve entfernen. Im Anschluss werden wir den Verkehr beobachten und auswerten, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

Freundliche Grüße
STAB KANTONSINGENIEUR
Verkehrswesen

B. Planzer, Leiter

Es ist sicher ein guter Anfang und die Gefährlichkeit dieser Kurve wird dadurch deutlich abgesenkt. Noch ist es nicht was wir uns als Absicherung vorgestellt haben (Absicherung gegen Absturzgefahr). Wir hoffen dennoch, dass es zu dem erhofften Erfolg führen wird.
Wenn es Neuerungen gibt, Termine oder Vollendung der Arbeiten, werden wir sie hier veröffentlichen. 

Über diese Kosten ist bis jetzt mit uns noch nicht gesprochen worden. Wir wissen deshalb nicht, ob unser bis jetzt "gesammeltes" Geld dafür schon ausreicht. Es wäre schön, wenn dieser Anlass die Spendenfreude wieder ankurbeln würde.

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