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Die
Aktion: Klausenpass
- Fortschritt der Sicherungsmaßnahmen
14. Oktober 2008 (Besuch bei der bfu)
Zusätzlich zu unserem Besuch in Altdorf haben wir uns noch kurzfristig entschlossen nochmals den Kontakt zur bfu aufzunehmen und auch gleich einen Termin für den 14. Oktober festgelegt.
(Für alle Nichtschweizer, bfu = Beratungsstelle für Unfallverhütung).
Zunächst haben wir unser Anliegen dort insgesamt nochmals kurz erläutert um dann das bereits erreichte und vor allem das noch nicht erreichte, aus unserer Sicht den den zuständigen Herren erläutert. Natürlich hat auch dieses Amt kein Patentrezept in der Schublade. Man hat uns aber zugesichert sich der Sache anzunehmen und sich über die Situation Gedanken zu machen und am Ball zu bleiben. So werden wir auch weiterhin in Kontakt bleiben.
16. September 2008
Inzwischen, seit unserem letzten Besuch beim Tiefbauamt am 30. August 2007, ist schon wieder ein Jahr vergangen und das angekündigte „Im Gespräch bleiben“ hat jetzt stattgefunden und zwar am Dienstag den 9. September.
Unser erneutes Zusammentreffen mit den zuständigen Herren des Amtes begann in freundlicher Atmosphäre mit einem Rückblick auf das letzte Jahr und die erreichten Verbesserungen. Erfreulicherweise können wir wieder auf ein Jahr ohne Unfall an der Lini zurück blicken.
So ist es zumindest bis heute und wir hoffen, dass das auch bis zum Saisonschluss und darüber hinaus so bleibt.
Mit dem Stichwort Saisonschluss währen wir dann auch beim eigentlichen Thema unseres Besuchs in Altdorf.
Die von uns noch gewünschte Sicherung der Strecke für die Zeit zwischen dem Abbau der Geländerrohre und der Schließung des Schlagbaumes.
Hier konnten wir keinen Fortschritt erzielen. Unser Vorschlag zu weiteren Hinweisschildern die auf die Absturzgefahr hinweisen wurde mit dem Argument abgelehnt, dass es schon mehr als genug Schilder gibt und das Amt in dieser Richtung eher restriktiv vorgeht, d.h. eher mehr Schilder demontiert anstatt neue aufzustellen. Man will die Situation aber weiterhin im Auge behalten und nach geeigneten Maßnahmen Ausschau halten.
Was aber vom Tiefbauamt geplant ist, ist das des Öfteren und auch früher die Passstraße gesperrt werden wird. Dazu gibt es zwei Gründe:
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Schutz der Straße: Durch zu lange Öffnungszeiten der Straße wird der Straßenunterbau (Frostschäden) zu stark beschädigt.
-
Sicherheit: Durch Feuchtigkeit auf der Straße und aufkommenden Nachtfrost steigt die Unfallgefahr überproportional.
So bleibt für uns noch die Aufgabe der Aufklärungsarbeit, vielleicht auch in Verbindung mit anderen Organisationen (z.B. Polizei, Vereine), weiter zu führen. Ein erstes Gespräch dazu, mit der zuständigen Polizeistation in Flüelen, hat noch am gleichen Tag stattgefunden.
Auch überlegen wir uns wieder auf diversen Motorradmessen aufzutreten, wie z.B. in Friedrichshafen und Zürich.
Zum Abschluss unseres Gesprächs haben wir noch vereinbart uns auch im nächsten Jahr wieder in Altdorf zu einem weiteren Austausch zu treffen.
9. September 2007
Das angekündigte Gespräch hat inzwischen stattgefunden, ohne das es viel neues zu vermelden gibt.
Es wurden nochmals die durchgeführten Sicherungsmassnahmen besprochen und von den Amtsvertretern als absolut ausreichend dargestellt. Sollten sich, nach einer längeren Beobachtungsphase neue Erkenntnisse ergeben muss die Sache neu beurteilt werden.
Wir brachten nochmals unseren Wunsch nach Verbesserung der Situation für die Zeit zwischen dem Abbau der Geländerrohre und der Passschließung zum Ausdruck. In diesem Punkt konnten wir aber keine Annäherung der Standpunkte erreichen. Dazu wurden mehrere Gründe aufgeführt, u.a.:
- in dieser Zeit, ab ca. Mitte Oktober, sind nur noch wenige Motorradfahrer auf dieser Strecke unterwegs.
- eine vorzeitige Schliessung der Passstrasse, mit Beginn der Abbaumassnahmen, kann nicht in Frage kommen, da von den Eigentümern der Almen in dieser Zeit Renovierungsmassnahmen vorgenommen werden und dazu Materialtransporte erforderlich sind.
So konnten wir im Moment nicht mehr erreichen als das wir in der Sache im Gespräch bleiben.
Am Freitag den 7.9. ist in der Urner Zeitung ein Artikel über unsere Aktion und den aktuellen Stand erschienen. Sobald er uns vorliegt werden wir ihn auf unserer Seite "Medienreaktionen" einstellen.
Hier noch ein kleines Zwischenresümee: (Stand 18.10.07)
Für die Sicherungsmassnahmen haben wir bisher 8.386,95 SFr. ( ca. 5.250 Euro) aufgewendet.
Auf den Spendenkonten verbleiben damit noch ca. 4.460 SFr. bzw. 2.780 Euro.
17. August 2007
Nach längerem hin und her ist es uns gelungen für den 28.
August einen neuen Besprechungstermin mit dem Tiefbauamt in Altdorf
zu vereinbaren.
Wir wollen uns nochmals über das Erreichte und weitere mögliche Maßnahmen, im Besonderen für den Zeitraum
vom Abbau des Geländers bis zur Passsperrung, unterhalten. Vorschläge
dazu, vielleicht auch Beispiele aus anderen Regionen nehmen wir
gerne entgegen.
10. Juni 2007
Endlich ist es uns jetzt gelungen einen
"Foto Ausflug" auf den Klausen zu starten. Hier sind nun
die Aufnahmen, die wir am Mittwoch den 6. Juni 2007 machen konnten. Leider war das Wetter
zum fotografieren nicht optimal. Wir wurden mit fortschreitender Zeit immer
mehr in Wolken eingehüllt. Aber die wesentlichen Aufnahmen konnten
wir doch noch machen.
Falls jetzt viele enttäuscht sind, weil
wir im Gespräch oft über doppelte Leitplanken oder Leitplanke mit
Unterfahrschutz als Wunschziel formuliert haben, soviel zur
Erklärung: Mehr war nicht drin, sowohl in unserer Kasse, als auch
an Zugeständnissen des Amtes, weil eine weitere
"Verbauung" nicht gewollt ist, im Übrigen auch von vielen
Bikern nicht. 
Alle hier in diesem
Abschnitt gezeigten Bilder sind keine Fotomontagen, sondern
direkt auf dem Klausenpass aufgenommen. Sie wurden nur z.T.
noch etwas in der Helligkeit, im Kontrast und im Ausschnitt
angepasst.
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Obiger Abschnitt,
beginnend am Schild |
Der Mittlere Abschnitt
mit nun 3 Rohren!
Der Anfang und das Ende des 3. Rohres ist in Richtung
Sicherheit fahrlässig gelöst. Wir werden versuchen hier
schnellstmöglich eine Verbesserung zu erreichen.
(Vielleicht hat die diesjährige frühe Passöffnung die
Arbeiten überrascht.) |
Der untere Teil,
wieder mit 2 Rohren |
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Linkes Bild:
So sieht die Sache mit 3
Rohren und den Tafeln aus der Nähe aus.
Rechtes Bild:
So war die Wettersituation zum Schluss unseres Aufenthaltes.
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22. Mai 2007
Nachdem der Klausenpass bereits seit dem 3. Mai wieder offen ist
möchten wir diese Seite mal wieder aktualisieren. Wir haben immer
noch auf aktuelle Fotos gewartet und sind deshalb nicht ganz
Tagesaktuell. Nach dem letzten Schreiben (15.5.) vom Tiefbauamt in
Altdorf sind inzwischen die zusätzlichen Rohre und
Signalisationstafeln an den Geländern montiert worden (siehe weiter
unten, unter 31.1.). Leider liegen uns bis jetzt noch keine
"Originalfotos" vor. Wir hatten bis jetzt noch keine Zeit,
extra wegen der Bilder dort hinzufahren. Vielleicht kann das ja
einer von Euch für uns übernehmen? Wir währen sehr dankbar
dafür, da wir im Moment noch nicht wissen, wenn wir es packen
können. Sobald uns entsprechendes Bildmaterial vorliegt werden wir
es hier natürlich gleich veröffentlichen.
Die unter 11. März gezeigte Tafel wird nicht montiert, da die
Kosten dafür, unserer Meinung nach, in keinem Verhältnis zu dem
Nutzen stehen, denn ähnliche Schilder gibt es ja schon.
Über weitere mögliche Maßnahmen, im Besonderen für den Zeitraum
vom Abbau des Geländers bis zur Passsperrung, werden wir uns
weiterhin mit den zuständigen Stellen unterhalten. Vorschläge
dazu, vielleicht auch Beispiele aus anderen Regionen nehmen wir
gerne entgegen.
11. März 2007
In der vergangenen Woche bekamen wir nun den Entwurf für die
Informationstafel, bzw. Tafeln, wie Sie im Schreiben des Tiefbauamtes vom 20.
August des letzten Jahres vorgeschlagen wurden.
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Der Kostenvoranschlag für
2 solcher Tafeln, inklusive Aufstellung, beläuft sich auf ca.
12.000 SFr (ca.7.500 Euro). An Guthaben stehen dem ca. 5.000
SFr. (ca. 3.125 Euro) gegenüber. Das heißt, dass hier bei
den Kosten noch kräftig abgespeckt werden muss und
andererseits, dass wir noch einiges an Spenden brauchen um
eine, auch abgespeckte Version, finanzieren zu können.
Wegen der Gestaltung und Aufstellung stehen wir mit dem
zuständigen Amt in Kontakt und hoffen, dass es uns noch
gelingt die Sache bis zur neuen Saison zum Abschluss bringen
zu können.
Ob uns das gelingen wird hängt zu einem Teil auch von Eurer
Bereitschaft ab, hier noch hilfreich in Form von vielen
Spenden mitzuhelfen.
Dazu hier nochmals unsere
Spendenkonten: |
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Deutschland
Kreissparkasse
Ravensburg
Konto Nr.
86139696
BLZ
650 501 10
IBAN:
DE11 6505 0110 0086 1396 96
SWIFT
BIC (für Zahlungen aus dem Ausland) SOLADES1RVB
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Schweiz
Thurgauer
Kantonalbank
Konto: 17 4433671203
Bankenclearing-Nr. Der TKB:
8590
Romanshorn
78417
IBAN CH40 0078 4174 4336 7120 3
SWIFT BIC (für Zahlungen aus dem
Ausland) KBTGCH22
Postkonto: 85-123-0 |
31. Januar 2007
Heute
erhielten wir von dem eingeschalteten Verkehrsplanungsbüro in der
Schweiz die schriftliche Stellungnahme zu unserem Vorschlag einer
Absturzsicherung mittels eines Unterfahrschutzes (siehe unter 20.
August). Wir haben das Ergebnis zur Kenntnis genommen, zwar nicht
gerade mit großer Freude, aber das zweite und dazu noch das dritte
Rohr erfüllen ebenso unsere Vorstellungen eines bezahlbaren
Schutzes vor einem Absturz. Aus diesem Grunde haben wie die
Ausarbeitung des Büros beim Tiefbauamt mit der Bitte um
Realisierung sofort eingereicht.
Hier
die Stellungnahme des Planungsbüros.
Absturzschutz
oder Unterfahrschutz?
Ein
klassischer Unterfahrschutz wird bei Leitplanken entlang von
Strassen mit hohen Geschwindigkeiten eingesetzt und soll bewirken,
dass ein Motorradfahrer sich beim Sturz nicht an der Leitplanke
verletzt. Da die im Handel erhältlichen Unterfahrschutzelemente auf
Leitplanken ausgerichtet sind, sind für die Montage am Geländer an
der Lini aufwändige demontierbare Sonderanfertigungen nötig.
Stürzt
ein Motorradfahrer in der Lini, muss verhindert werden, dass er abstürzt.
Es muss also ein Absturzschutz eingerichtet werden. Durch ein
drittes Rohr am Geländer kann diese Schutzfunktion erreicht werden.
Durch das dritte Rohr wird verhindert, dass der Motorradlenker unter
der Abschrankung hindurch
rutschen kann.

Im
Winter muss das Geländer jeweils demontiert werden. Es ist bereits
mit hohem Aufwand verbunden, die Rohre zu entfernen. Müsste ein
klassischer Unterfahrschutz angebracht werden, so wäre dies in der
Anschaffung und im Unterhalt unverhältnismäßig teurer. Da die
Montage und Demontage mit einem bedeutend höheren Zeitaufwand
verbunden wäre, müsste der Kanton Uri im Herbst die Abschrankung
früher demontieren. Dadurch würde sich der Zeitraum ohne
Abschrankung und damit fataler Unfallauswirkungen verlängern.
3. Oktober 2006
Auf unser Antwortschreiben vom 20. August erhielten wir die im
Kasten aufgeführte Antwort vom Tiefbauamt.
In
Ihrem E-Mail stellen Sie eine weitere Informationstafel zur
Diskussion und machen Vorschläge zur Gestaltung. Wir haben Verständnis
für Ihre Anliegen, aber wir halten ausdrücklich fest, dass
für uns zur Zeit die Maßnahmen, wie im Brief vom 24. Juli
2006 erwähnt, zur Diskussion/Ausführung stehen. Wenn Sie weitere
Wünsche oder Anregungen haben werden wir diese nur im Rahmen
eines Gesamtprojektes prüfen. Wenn Sie der Auffassung sind, dass
weitere Maßnahmen nötig sind, schlagen wir Ihnen den Beizug
eines Verkehrsingenieurbüros vor. Das Amt für Tiefbau arbeitet
in Sachen Verkehrssicherheit meistens mit dem Büro TEAMverkehr O.
Merlo, CH-6300 Cham, zusammen. Die daraus
resultierenden Kosten, Planung und Ausführungen, gehen vollumfänglich
zu Ihren Lasten.
Nach mehreren Mails haben wir uns dann entschlossen das o.g.
Planungsbüro einzuschalten und sind am 3. Oktober dort hin
gefahren. Herr Merlo, der uns persönlich empfing, hat uns die
zügige Ausarbeitung seines Büros in Aussicht gestellt.
Sobald es Neuigkeiten in dieser Hinsicht gibt, werden wir sie hier
wieder veröffentlichen.
So könne Sie, bei entsprechender Interesse, das Planungsbüro
teamverkehr.zug, Oskar Merlo erreichen: http://www.zug.teamverkehr.ch
20. August 2006
Dieser zugesagte Brief erreichte uns dann am 10. August und er
enthielt diverse Vorschläge zur Absicherung dieses Abschnittes der
Klausenpassstrasse. Die Felder in Kursivschrift sind jeweils dem
genannten Schreiben entnommen.
Wir
möchten zunächst nochmals darauf hinweisen, dass aufgrund der
verschiedenen Motorradunfälle auf der Klausenpassstrasse im Bereich
"Lini" die Verbesserung der Verkehrssicherheit bei uns
seit langem ein sehr ernst genommenes Thema ist. Ein großzügiger
und damit auch sicherer Ausbau ist aus finanziellen Gründen nicht möglich.
Zudem möchte der Kanton Uri den Klausenpass in seiner heutigen
Charakteristik grundsätzlich erhalten. Zur Verbesserung der
Verkehrssicherheit haben wir in den letzten Jahren immer wieder
verschiedene, zusätzliche Maßnahmen (Signalisation, Felsabtrag,
usw.) umgesetzt. Diese haben sich bewährt und die Unfallhäufigkeit
ist stark zurückgegangen.
Es
wurden hierin folgende
Maßnahmen vorschlagen:
- Montieren eines zusätzlichen Geländerrohres auf ca. 300 m.
(Ein Klick auf das Bild für große Darstellung) |
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- Signalisation von unübersichtlichen Kurven mit
"Kurvensignal".
(Ein Klick auf das Bild für große Darstellung) |
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- Informationstafeltafel mit dem Hinweis auf die gefährliche
Strecke "Lini" auf dem Klausenpass. |
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Sobald
wir von Ihnen eine schriftliche Auftragsbestätigung für eine oder
alle Maßnahmen erhalten haben, werden wir diese umgehend umsetzen.
Die Rechnungen würden wir kontrollieren und Ihnen zur direkten
Bezahlung zustellen. Selbstverständlich stellen wir Ihnen auch eine
kleine Dokumentation der umgesetzten Maßnahmen zu. Ab Ihrer
Auftragsbestätigung sind wir in der Lage, die Ergänzung des Geländerrohres
und die Signalisation innert zwei Monaten umzusetzen. Die
Informationstafel auf dem Klausenpass kann auf die Passöffnung 2007
aufgestellt werden.
Wir
hoffen, dass unsere Vorschläge Ihren Vorstellungen entsprechen.
Gerne möchten wir mit diesen Maßnahmen die Angelegenheit
"Aktion Klausenpass" möglichst schnell abschließen und
zu einem guten Ende führen. Gerne erwarten wir Ihre Antwort und
verbleiben zwischenzeitlich
Grundsätzlich
sind wir mit diesen Vorschlägen einverstanden, haben aber in
unserem Antwortschreiben gleichzeitig noch
Verbesserungsvorschläge formuliert, wie z.B.
- Unterfahrschutz anstatt einem Rohr
- Signalisation auch, wenn die Geländer bereits abgebaut sind
- Infotafel auch unten im Tal nach Unterschächen.
Juni 2006
Nachdem das Ergebnis der schriftlichen Kommunikation mit dem
Tiefbauamt seit dem 5. Oktober 05 keine neue Aktivitäten erkennen ließ,
haben wir ein Gespräch mit dem neuen Amtsleiter, Herrn Andreas
Hurter, der im letzten Herbst diese Stelle angetreten hat, gesucht.
So konnten wir für die Woche 24/06 eine Zusammenkunft erreichen und
Herrn Hurter persönlich kennen lernen und ihm unser Anliegen
nochmals, aus unserer Sicht, gepaart mit den Erfahrungen aus vielen
Gesprächen mit Bikern, vorbringen. Herr Hurter hat uns dabei
zugesagt, verschiedene Dinge, die sich für ihn nun etwas anders
dargestellt haben, überprüften zu wollen um uns dann im Laufe des
Juli über die weitere Vorgehensweise zu informieren. Wir warten
gespannt auf diesen Tag.
2. August 2006
Nun endlich hat es geklappt und wir waren am 5. Oktober 2005 in
Altdorf beim Tiefbauamt um Herrn Beat Planzer mal
persönlich kennen zu lernen und die weitere Vorgehensweise zu
besprechen. Dazu sind seitens des Tiefbauamtes noch diverse
Klärungen erforderlich und Herr Planzer bat um uns Zeit bis ca.
Mitte November. Wir hoffen, dass wir dann hier an dieser Stelle
mehr berichten können.
23.10.2005
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Dieses Mail
bekamen wir am 26. August 2005
** High
Priority **
Guten Tag
leider ist der
Kanton Uri vom Unwetter nicht verschont geblieben. Das Ausmaß
der Beschädigungen ist für den
Kanton Uri verheerend. Wegen den anstehenden Arbeiten
muss ich die abgemachte Besprechung verschieben.
Damit musste unser Gesprächstermin ein
zweites Mal verschoben werden. Das ist eben höhere Gewalt!
Den neuen Termin haben wir für Mittwoch den 5. Oktober
vereinbart.
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Der erste Erfolg (Frühjahr
2005)!
Nachdem wir, auf telefonische Nachfrage, erfahren hatten, dass
schon vor der Passöffnung am 20. Mai ein Stück von dem Felsen, im
Rahmen der Frühjahreswartung abgenommen wurde, sind wir am 9. Juni hingefahren um uns von der neuen Situation ein Bild machen zu
können, in doppelter Bedeutung. Hier nun ein paar Eindrücke von
dieser Reise.
Das Schächental am 9. Juni, 2005 unten Frühling mit
viel Grün und bunten Blumen und oben auf der Klausenpasshöhe leichter Schneefall bei nur 2,5°C und noch vielen
Schneefeldern.
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Anfang Mai 2005, noch bevor der Pass wieder geöffnet wurde, wurde ein beträchtliches Stück
des Felsen in "unserer Kurve" bis in eine Höhe von
ungefähr 4 Metern
abgemeißelt.
Wir sind in unserem Wunsch - Das Tor zur Ewigkeit, an dieser Stelle, zu schließen -
ein Stück näher gekommen.
Das Tiefbauamt hat hier gute Arbeit geleistet und wir danken der bfu und
den verantwortlichen Herren vom Tiefbauamt für diese Leistung, zu Gunsten der Biker!
Somit kann man jetzt besser in die Nische schauen, von unten her
betrachtet, aber auch die, die bergab fahren, können den
Gegenverkehr besser erkennen und notfalls vielleicht entsprechend
reagieren!
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Hier sind zwei zusammengesetzte Fotos, die die Situation vorher
und heute wiederspiegeln. Wir haben die Kanten mit einer
dünnen roten Linie markiert, um die Unterschiede besser
erkennen zu können.
Noch ist es nicht perfekt. Aber da kaum mehr Fels abgetragen werden kann,
ohne das massive Vorkehrungen getroffen werden müssten, was das Sehproblem hier sicher von alleine gelöst hätte.
Mehr ging offensichtlich nicht! |
Anhand des obigen Bildes kann man nun die Veränderung sehen. Der
Bergauf fahrende der RECHTS, zumindest in der Mitte der rechten
Fahrbahnseite, fährt kann ca. 20 Meter vor der Kurve schon in die Nische
reinschauen und sein Fahrverhalten den Gegebenheiten noch
rechtzeitig anpassen. Das war vorher nicht möglich!
Die Beobachtung: wer beim Bergauf fahren in der Fahrbahnmitte
fährt, sieht nach wie vor NICHT in die Nische ein.
Da die Straße deswegen nicht breiter geworden ist ( ist eh schmaler wie normal, da ohne Mittellinie ) verleitet es natürlich in der Mitte zu fahren bei
scheinbar freier Sicht. Doch der Schein trügt hier
nach wie vor!
Es wird also den wenigsten Fahrern auffallen, dass sich hier etwas geändert hat, da
die bearbeitete Stelle am Felsen natürlich zu der Umgebung keine
stark abweichende Farbe hat.
Nur beim genauen Hinsehen ( Fußgänger ) sieht man die Struktur!
!! Liebe Biker, deshalb nicht ablenken lassen !!
Also es ist nach wie vor oberste Vorsicht geboten.
Das gezeigte Rohrgeländer wird bereits vor der
Wintersperre abgebaut, aber der Pass bleibt noch offen bis zum
ersten großen Schnee.
Nun wünschen wir, dass Ihr Euch die Bilder genau anschaut und Eure
Fahrweise darauf einstellt!
Uschi und Hartmut Schubert
Für Leute mit schnellem DSL gibt es noch ein Bild
von der Ansicht des bearbeiteten Felsen (110kB) 
Unsere Gespräche mit dem Tiefbauamt werden im Juli weitergehen und wir werden Euch auf dem Laufenden halten.
Aus familiären Gründen verschiebt sich die Sache nochmals um
einen Monat. Wir mussten den Termin vom 4.8. kurzfristig absagen und
sind erst am 29. August in Altdorf.
PS. Die obigen Bilder sind in der Qualität stark
reduziert. Wer an besseren Bildern Interesse haben sollte, bitte
melden. Alle Daten stehen im "Kontakt/Impressum". Wir
werden die Wünsche gerne erfüllen.
Wir erhielten am 9. März 2005 ein EMail von der
bfu in Bern mit folgendem Inhalt
Sehr geehrte
Frau Schubert
Sehr geehrter Herr Schubert
Heute Morgen habe ich
Rückmeldung vom Tiefbauamt des Kantons Uri erhalten. Sie haben
unseren Bericht intern studiert und prüfen im Frühling aufgrund
unserer Empfehlungen, inwieweit die Sicht in besagter Kurve
verbessert werden kann (Felsabtrag; Sprengung). Auch werden an
gewissen Stellen die Geländer verbessert und geprüft, wie die
Absturzsicherung verbessert werden kann (Fangnetze;
Zwischenholme;.).
Ich denke das ist ein schöner Erfolg aufgrund Ihrer langjährigen
Bemühungen, die Strecke etwas sicherer zu machen. Ich stehe Ihnen für
weitere Auskünfte gerne zur Verfügung und wünsche Ihnen viel
Erfolg und alles Gute.
Freundliche Grüße
Schweizerische
Beratungsstelle
für Unfallverhütung bfu
Leiter Abteilung
Verkehrstechnik
Christian A. Huber,
Dipl. Ing. ETH/SVI
Weil wir erst noch eine Konkretisierung abwarten wollten, haben
wir das bisher noch nicht weiter publiziert.
Auf unsere Anfrage an das Tiefbauamt in Altdorf, an dem
geplanten Prüftermin an der Strecke dabei sein zu können,
erhielten wir dann am 10. Mai 2005 das folgende Mail:
Guten Tag
Es ist kein Prüftermin am Klausenpass vorgesehen. Wir werden in
einer ersten Phase eine Felsnase bei der gefährlichsten Kurve
entfernen. Im Anschluss werden wir den Verkehr beobachten und
auswerten, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.
Freundliche Grüße
STAB KANTONSINGENIEUR
Verkehrswesen
B. Planzer, Leiter
Es ist sicher ein guter Anfang und die Gefährlichkeit dieser
Kurve wird dadurch deutlich abgesenkt. Noch ist es nicht was wir uns
als Absicherung vorgestellt haben (Absicherung gegen Absturzgefahr).
Wir hoffen dennoch, dass es zu dem erhofften Erfolg führen wird.
Wenn es Neuerungen gibt, Termine oder Vollendung der Arbeiten,
werden wir sie hier veröffentlichen.
Über diese Kosten ist bis jetzt mit uns noch nicht gesprochen
worden. Wir wissen deshalb nicht, ob unser bis jetzt
"gesammeltes" Geld dafür schon ausreicht. Es wäre
schön, wenn dieser Anlass die Spendenfreude wieder ankurbeln
würde.
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