Aktion: Klausenpass
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Die Aktion: Klausenpass - Besuchsbericht (Stand 24. Oktober 2010)

 

24. Oktober 2010  (Besuch beim Tiefbauamt in Altdorf)

Heute, nach langer Zeit, möchte ich doch endlich mal den Bericht von unserem Besuch in Altdorf beim Tiefbauamt einfügen. Dieser Termin war am 15. September und leider komme ich erst heute dazu.

Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch den neuen Amtsvorsteher kennenlernen, der seit dem 1. Juli im Amt ist.

 

Das Gespräch verlief in einer guten Atmosphäre. Das Ergebnis zusammengefasst: Es gab im Vergleich zu den letzten Jahren keine neuen Erkenntnisse. Es kamen wieder die gleichen Argumente wie im letzten Jahr.

 

Hier in Stichworten:

  • Keine aktuelle Notwendigkeit
  • Nur für einen kurzen Zeitbereich mit nur wenig Verkehrsaufkommen, speziell bei Motorradfahrern.
  • Man will keine zusätzlichen Teile, die wieder mehr Aufwand beim Unterhalt bedeuten.
  •  
  • Man will keinen Präsidenzfall schaffen,
  • Die Situation wird weiterhin genau beobachtet und nur dann nochmals etwas unternommen, wenn sich eine neue Situation ergeben sollte.

 

Die Situation die wir gemeinsam in den letzten Jahren (von 2003 bis 2007) geschaffen haben ist nach Ansicht der Herren des Tiefbauamtes hervorragend und das zeigen die Daten. An dieser einen Stelle hatten wir seit 2004 keinen Unfall mehr zu verzeichnen.

 

Unseren mitgebrachten Mustern wurde keine große Aufmerksamkeit geschenkt und es war auch keine Bereitwilligkeit vorhanden diese Teile mal einen Winter über, wie wir uns das gewünscht hatten, zu testen. Dieser Umstand hat uns dann doch ein wenig enttäuscht.

 

Unter diesen Gesichtspunkten haben wir zunächst keinen neuen Gesprächstermin für nächste Jahr ins Auge gefasst. Das heißt aber nicht, dass wir die Kontakte abbrechen. Sollten sich neuer Erkenntnisse ergeben so kann dann jederzeit ein neues Treffen vereinbart werden.


29. September 2009  (Besuch beim Tiefbauamt in Altdorf)

Es hat sich im abgelaufenen Jahr, vom September 2008 bis heute, keine neue Situation ergeben. Da wir erfreulicherweise auch wieder auf eine unfallfreie Saison an dieser Stelle, (das kann man heute wohl schon sagen) zurückblicken können, soll nach wie vor zunächst die Situation weiter beobachtet werden. Es hat sich, außer uns, auch niemand über den noch offenen Punkt Gedanken gemacht, d.h. eine Signalisierung für den Zeitraum zwischen Abbau des Geländers und der Passsperrung. So lange keine weiteren Unfälle hier zu verzeichnen sind ist man vom Amt auch nicht bereit an dieser Stelle noch mehr zu tun.

Es ist uns inzwischen auch klar geworden, durch einige Gespräche mit verschiedensten Personen, dass hier eine sinnvolle und bezahlbare Möglichkeit der Signalisierung sehr schwierig ist. Es gibt immer wieder Ideen und Vorschläge, die bei näherer Begutachtung aber immer wieder an irgendeinem Kriterium scheitern.

Aber wir werden weiter dran bleiben und nach einer realisierbaren und finanzierbaren Lösung suchen.

Am Ende dieses Gespräches erhielten wir noch eine interessante Broschüre, herausgegeben von der bfu.
Titel: sicher leben – Heft 3/2009.

Aus diesem Heft hier 2 Beiträge eingefügt, bzw. angehängt:, sobald uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung vorliegt.   

"Jeder investierte Franken fliesst zehnmal zurück"

 

 


14. Oktober 2008  (Besuch bei der bfu)

Zusätzlich zu unserem Besuch in Altdorf haben wir uns noch kurzfristig entschlossen nochmals den Kontakt zur bfu aufzunehmen und auch gleich einen Termin für den 14. Oktober festgelegt.
(Für alle Nichtschweizer, bfu = Beratungsstelle für Unfallverhütung).
Zunächst haben wir unser Anliegen dort insgesamt nochmals kurz erläutert um dann das bereits erreichte und vor allem das noch nicht erreichte, aus unserer Sicht den den zuständigen Herren erläutert. Natürlich hat auch dieses Amt kein Patentrezept in der Schublade. Man hat uns aber zugesichert sich der Sache anzunehmen und sich über die Situation Gedanken zu machen und am Ball zu bleiben. So werden wir auch weiterhin in Kontakt bleiben.


16. September  2008

Inzwischen, seit unserem letzten Besuch beim Tiefbauamt am 30. August 2007, ist schon wieder ein Jahr vergangen und das angekündigte „Im Gespräch bleiben“ hat jetzt stattgefunden und zwar am Dienstag den 9. September.

Unser erneutes Zusammentreffen mit den zuständigen Herren des Amtes begann in freundlicher Atmosphäre mit einem Rückblick auf das letzte Jahr und die erreichten Verbesserungen. Erfreulicherweise können wir wieder auf ein Jahr ohne Unfall an der Lini zurück blicken.
So ist es zumindest bis heute und wir hoffen, dass das auch bis zum Saisonschluss und darüber hinaus so bleibt.

Mit dem Stichwort Saisonschluss währen wir dann auch beim eigentlichen Thema unseres Besuchs in Altdorf.

Die von uns noch gewünschte Sicherung der Strecke für die Zeit zwischen dem Abbau der Geländerrohre und der Schließung des Schlagbaumes.

Hier konnten wir keinen Fortschritt erzielen. Unser Vorschlag zu weiteren Hinweisschildern die auf die Absturzgefahr hinweisen wurde mit dem Argument abgelehnt, dass es schon mehr als genug Schilder gibt und das Amt in dieser Richtung eher restriktiv vorgeht, d.h. eher mehr Schilder demontiert anstatt neue aufzustellen. Man will die Situation aber weiterhin im Auge behalten und nach geeigneten Maßnahmen Ausschau halten.

Was aber vom Tiefbauamt geplant ist, ist das des Öfteren und auch früher die Passstraße gesperrt werden wird. Dazu gibt es zwei Gründe:

  1. Schutz der Straße: Durch zu lange Öffnungszeiten der Straße wird der Straßenunterbau (Frostschäden) zu stark beschädigt.

  2. Sicherheit: Durch Feuchtigkeit auf der Straße und aufkommenden Nachtfrost steigt die Unfallgefahr überproportional.

So bleibt für uns noch die Aufgabe der Aufklärungsarbeit, vielleicht auch in Verbindung mit anderen Organisationen (z.B. Polizei, Vereine), weiter zu führen. Ein erstes Gespräch dazu, mit der zuständigen Polizeistation in Flüelen, hat noch am gleichen Tag stattgefunden.

Auch überlegen wir uns wieder auf diversen Motorradmessen aufzutreten, wie z.B. in Friedrichshafen und Zürich.

Zum Abschluss unseres Gesprächs haben wir noch vereinbart uns auch im nächsten Jahr wieder in Altdorf zu einem weiteren Austausch zu treffen.

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