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(letzte Überarbeitung 26.12.2011)
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Ihre
eigenen Erfahrungen mit dem Klausenpass
Liebe Eltern Schubert,
den exakten Jahrestag habe ich zwar nicht eingehalten - aber nachdem es jetzt 10 Jahre her ist und ich (in größerer Entfernung wohnhaft und bei früheren Gelegenheiten per Motorrad mit Jürgen unterwegs gewesen) dieses Jahr wieder einmal am Klausenpass war, kommen mir folgende Gedanken:
Oben auf dem Paß bin ich (aus anderem Anlaß) mit einem einheimischen Motorradfahrer ins Gespräch gekommen. Nach ein paar Sätzen meinte er "ich hab' Dich vorhin dort stehen sehen, wo der Deutsche abgestürzt ist - kanntest Du den etwa?" Weiter unten Richtung Glarus hätte er auch schon zwei Kollegen verloren ...
Bezüglich einer Gefahrenbeschilderung fiele mir das "Ufer" (Zeichen 129 nach deutscher StVO) ein - wahrscheinlich habe ich das schon früher mal angesprochen, aber ich weiß nicht mehr, in welchem Zuhörerkreis. Beim bisherigen (mutmaßlich) saisonalen Schild "Geländer entfernt" erschließt sich einem der tiefere Sinn nicht ohne weiteres ("Geländer gibt's am Balkon oder an der Brücke, aber eine Brücke von 12 km Länge, von der zudem hier nichts zu sehen ist? Und 'entfernt' ist beispielsweise Stuttgart von München, nämlich 240 km ..."), bzw. erschloß sich mir nur durch die Kenntnis von dem konkreten Unfall.
Ob es das Schild "Ufer im amtlichen Schweizer Verkehrszeichenkatalog gibt (auf Anhieb zumindest finde ich es nicht), entzieht sich meiner Kenntnis - ob das die Aufstellung eher erleichtern oder erschweren würde, sei dahingestellt. Gegebenenfalls könnte man das Auto durch ein Motorrad bzw. die Wellen durch Hügel ersetzen bzw. den Zusatztext "200 m Falltiefe" (oder wieviel es sind) dazuschreiben.
Bei dem "kurz" nach Jürgens Unfall angebrachten Schild "Gefährliche Strecke" war mein spontaner Gedanke etwas wie "naja, gefährlich ist viel, wenn der Tag lang ist - was soll hier so Besonderes sein, wenn man nicht das konkret stattgefundene Ereignis kennt ..."
Mit freundlichen Grüßen
Martin Theodor Ludwig
Beitrag:
Heute sind wir aus dem Schweizurlaub nach Hause zurückgekehrt in die flache Rheinlandschaft bei Köln. Die Rheinquelle war eins unserer Ziele - als Kölnerin muß man am Ursprung des Vater Rheins auch mal gewesen sein. Auf der Rückfahrt zum Feriendomizil am Walensee entschieden wir uns dazu, über den Klausenpass zu fahren.
Was wir nicht wußten, wie anspruchsvoll die Strecke ist!!!!!!!! Ich war schon froh, daß mein Mann Michael als erfahrener Reisebusfahrer die Situation richtig einzuschätzen wußte. Und wenn Du ja einmal im Klausenpass bist, gibt es kein Zurück....Dann tauchen plötzlich Schilder auf "gefährliche Strecke". Ich schlage vor, schon beim Einstieg in den Pass, darauf hinzuweisen.
Mir scheint sowieso, daß der Klausen nur für erfahrene "Passfahrer" mit dem nötigen Respekt für die Strecke geeignet ist. Ich jedenfalls habe diesen Respekt und werde nie mehr diesen Pass fahren. - Ich bin tausend Tode gestorben auf dieser Fahrt immer nahe am Abgrung. Trotz Michaels besonnener Fahrweise hätte es nur eines unbedachten Gegenfahrers bedurft - egal ob Auto oder Biker - und der Flug in den Abgrund wäre sicher gewesen.
Wenn die Strecke auch für unbedarfte Touristen wie uns sicher gemacht werden sollte - was ich für Quatsch halte - sollte man den Pass komplett übertunneln, dann siehst Du nicht mehr, wie steil es abwärts geht! - Schade dann um die schöne Aussicht....
1. November 2011
Brigitte Klapper
Hallo Herr Schubert,
vielen Dank für Ihre Reaktion zu meinem "Erfahrungsbericht".
Der letzte Absatz meines Briefes war ironisch gemeint:
Solch eine Strasse kann man nicht richtig sicher machen, weder für 2- noch für 4-Räder!
Die Verantwortung liegt bei jedem selbst, der diesen Pass fährt.
Aber - wissen sollte man schon vorher, was einen da erwartet!
Viele Grüße
Brigitte Klapper Neuer Beitrag für das Diskussionsforum:
Absender: Kaufmann
E-Mail: info@klausenpasshoehe.ch
Telefon:
Thema: Lini
Guten Tag
Es ist für jeden Angehörigen tragisch Personen durch
Strassenverkehrsunfälle zu verlieren. In Ihrem speziellen Fall
auf der Klausenstrasse in der Lini ist die Bestürzung sicher
doppelt so gross. Tatsache ist, dass seit der neuen Beschilderung
tödliche Unfälle ausgeblieben sind. Dafür herzlichen Dank.
Nun
wäre es an der Zeit einen Schussstrich zu ziehen. Dank Ihrer
Aktion wird der Klausenpass heute rigoros gesperrt, sobald das
Geländer entfernt wird. Das geht zu Ungunsten der einheimischen
Bevölkerung die den Pass früher noch benutzen konnte um in den
Urnerboden zu gelangen. Eine 100 % Sicherheit gibt es nirgends.
Deshalb bitte ich Sie,nach acht Jahren Ihren Sohn endlich in
Frieden ruhen zu lassen und Ihre Aktion Klausenpass aufzulösen.
Mit freundlichen Grüssen
Hanspeter Kaufmann
Hotelier
Hotel Klausenpasshoehe
PS. Ich erwarte keine Antwort.
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Erstellungsdatum: 15.10.2009
Unsere Antwort:
Sehr geehrter Herr Kaufmann,
vielen Dank für Ihre Zuschrift, die wir demnächst ins Intenet übernehmen
werden.
Auch wenn Sie keine Antwort erwarten, möchten wir hier doch ein paar Sachen
klarstellen.
Wenn Sie meinen wegen uns wird der Klausenpass früher als sonst gesperrt, so überschätzen Sie damit unsere Einflussmöglichkeit.
Diese Situation kommt nur vom Amt und wurde uns in einem Gespräch bereits im
letzten Jahr erläutert.
Das hängt alleine mit dem Schutz der Strasse (Feuchtigkeit und Frost) und
unnötiger Gefährdung zusammen, für die dann das
Tiefbauamt verantwortlich wäre. In dieser Richtung hat uns das Tiefbauamt
noch nie irgendwelche Zugeständnisse gemacht,
mit dem Hinweis "das wäre politisch nicht durchsetzbar".
Was wir jetzt noch erreichen möchten ist "nur" eine Markierung an der
unfallträchtigen Stelle, für den Zeitraum zwischen dem Abbau
des Geländers und der endgüligen Schliessung der Passstrasse.
An diesen Punkt feilen wir seit 3 Jahren.
Uschi und Hartmut Schubert
Absender: Joe Giger
Thema: Klausenpassstrasse
Beitrag:
Hallo Motorradfreunde,
ich weiss, dass jeder Verkehrstote einer zu viel ist, und ich
möchte den Hinterbliebenen der tödlich Verunfallten auch mein
Beileid aussprechen, trotzdem muss ich sagen, die
Klausenpassstrasse braucht keine spezielle Absicherung, auch
nicht an der "Lini". Es ist nicht nötig, dass man jede
Passstrasse zu einer Autobahn ausbaut. Wenn jeder die
Geschwindigkeit seinem Fahrkönnen anpasst, passiert da überhaupt
nichts. Ich fahre seit mehr als 30 Jahren regelmässig über den
Klausen und geniesse die "Lini" jedesmal. Als ich vor ca. 5
Jahren die Warnschilder "Gefährliche Strecke" das erste mal
gesehen habe, musste ich mich fragen was an der Strecke denn nun
plötzlich gefährlich sein soll. Das einzige was da gefährlich
sein kann sind die Fahrzeuglenker die mir entgegenkommen, egal ob
Auto oder Motorrad. Wenn jemand ein Problem hat mit der
Klausenpassstrasse dann hat er nichts verloren auf einem
Motorrad.
Ich wünsche allen eine schöne und unfallfreie Motorradsaison
Mit freundlichen Grüssen
Joe Giger
Erstellungsdatum: 27.09.2009
Thema: Unfall
Jeder Motorradfahrer kann diese Strecke bei jedem Wetter als gefährlich einstufen. Dazu braucht es nicht mal eine Warntafel. Aber ist die Botschaft mit Warntafeln usw. wirklich die Richtige. Heisst das für mich als Motorradfahrer, dass ich in Zukunft nur dort mit gefährliche Stellen rechnen muss wo Warntafeln sind! Keine Warntafel = keine Gefahr. Diese Botschaft wird auch weitergegeben mit solchen Aktionen. Wie sieht es aus mit Selbstverantwortung, Selbsteinschätzung der Strecke und deren Gefahren und halt die Konsequenzen aus seinem Fahrstyl selber tragen. Jetzt soll die allgemeinheit für ein paar (teilweise verrückte) Motorradfahrer hier einen Berg einem Freizeitvergnügen anpassen. Welchen Fehler hat der Berg gemacht? Welchen Fehler hat der Motorradfahrer gemacht? Aber Schuld soll der Berg sein? Ich will keinen beleidigen schon gar nicht jemand der leider nicht mehr lebt. Aber es gibt auch noch eine andere Sichtweise der Dinge. Ich bin selber sehr aktiver Motorradfahrer mit jährlich 25'000 km auf dem Motorrad und kein Motorradhasser.
Absender: Ernst Bühler
Erstellungsdatum: 14.06.2009
Absender: Bernd
Thema: Aus einer anderen Sicht
Beitrag:
Hallo, allererst ... mein Respekt über die anhaltene Trauer eines geliebten.
Die Zeit heilt halt doch nicht alle Wunden. Auf die Gefahr hin das mein Beitrag kein öffentliches Gehör findet möchte ich meine Gedanken trotzdem aussprechen. Ein Verhindern von Unglücken sollte man nicht immer mit Eingriffen in eine andere Lebenswelt verhindern ... Zäune, Schilder und Verbote verunstalten unseren Alltag im Überfluß.Der Kopf / Hirn des Menschen ist hier gefordert, dass ist es doch was uns vom Animalischem unterscheidet.
Bei Unfällen ohne Fremdeinwirkung .. und das ist nicht nur meine Aussage, gibt es nur 2 Möglichkeiten : 1. Technisches Versagen
2. Menschliches Versagen
eine dritte Möglichkeit ist ...
nie schneller fahren als der Schutzengel fliegen kann. Ich möchte mir nicht anmassen zu beurteilen was hier nun Fakt war, sondern einfach nur sagen, nicht das Umfeld muss sich ändern, sondern der Mensch!
Auch will und kann ich nicht behaupten, welche Art von Mitbürger die Opfer waren...aber was auf viele Mitmenschen zutrifft .. einige übertreiben oft, andere seltener, aber in beiden Fällen schadet es nicht nur diese Personen selbst, sondern oft auch völlig unbeteiligte.
Ich selbst fahre seit 25 Jahren Motorrad, hatte drei Unfälle und auch wenn man / ich gern anderen die Schuld zuweisen möchte, in allen drei Fällen, war ich selbst Schuld wenn auch nicht von rechtlicher Seite..ich habe einfach mich und andere Verkehrsteilnehmer und deren Fehlverhalten falsch eingeschätzt. Aber so fatal es auch klingen mag, ich war bereit aus meinen schmerzlichen Fehlern zu lernen und fahre heute mit mindest. 2 paar Augen und 2 x Hirn durch die Gegend.
Ich hatte glücklicher Weise die Gelegenheit, mein Verhalten zu überdenken und zu korrigieren - dieses Glück ist nicht allen beschert. In einer Zeit wo man in Deutschland bei Tempo 180 Km/H auf der Autobahn eher als ein stehendes Hindernis angesehen wird.
Leider ist vielen Menschen verloren gegangen, dass wir alle die gleiche Lebens und Bewegungsberechtigung auf diesem Planeten haben, einzel Sondergenehmigungen wurden nicht erteilt !! Was ich aber wirklich nachvollziehen kann, ist der Schmerz und die Trauer hinterbliebener eines Menschen, den diese so niemals losgelassen hätten.
- DAS geht nie vorbei -
Erstellungsdatum: 12.02.2009
18. August 2008
Absender: Eva Bender
Hallo,
bin gerade durch Zufall auf diese Seite gestossen - nachdem wir in einer Gruppe von 4 Mädels per Motorrad am vergangenen Sonntag den Pass befahren haben, muss ich sagen, dass mich der Fahrstil einiger Verkehrsteilnehmer schon gewundert hat. Es gibt Autofahrer, die keinen Plan haben, wie breit das Auto ist und fröhlich in der Mitte fahren (der gesamten Fahrbahn). Selbst wenn man als entgegenkommender Motorrad- oder Autofahrer auf seiner Hälfte bleibt, hat man Probleme und muss unnötige Ausweich- oder Bremsmanöver leisten. Es gab 1 einheimischen Motorradfahrer, der in einer Rechtskurve (rechts waren Felsen, war auf dem Runterweg nach Glarus) einen Rennradfahrer überholte (beide waren nicht langsam) - wenn hier ein Auto entgegen gekommen wäre und der Motorradfahrer unwillkürlich nach rechts gezogen hätte... ich weiss nicht, wo der Radfahrer hätte Platz haben sollen. Dieser Motorradfahrer kennt vielleicht den Streckenverlauf, aber er wird auch nicht hellsehen können, ob / wie weit in der Mitte ein anderer entgegenkommt. Sportwarenfahrer preschen auch in absoluter Ideallinie in voller Fahrt an dem Pass herum - es sind beileibe nicht nur die Motorradfahrer, die unvernünftig sind - aber die können es sich halt auch noch weniger erlauben, weil man einfach ungeschützter ist. Ich kann nicht verstehen, was toll daran ist, Kurven zu schneiden. Die Kurve ist doch der Gag am Motorradfahren, wieso soll man sich die dann "gerader" machen ? Bei der nächsten Pause will ich auch erzählen können, was ich gesehen habe - und nicht nur Strasse.... weil vor lauter Schnellfahren kein Blick mehr in die Weite gehen darf. -> aber, Verbreiterung, besser Übersicht macht die Strecke meiner Meinung nach nicht sicherer, sondern verleitet wieder nur zu schnellerem Fahren - Pässe fahren ist schön, aber bis zu einem gewissen Grad eben auch gefährlich.
Viele Grüße aus Deutschland, Eva Bender
-> am Hahntennjoch hatten wir vor einigen Wochen übrigens einen Autofahrer (einheimischer), der versuchte, uns beim Überholen (es war wochentags, kaum Verkehr und wir haben mit genügend Abstand und an übersichtlicher Stelle überholen wollen) per plötzlichem nach links ziehen vom Motorrad zu holen. Seine Manöver bei meinen beiden Vorausfahrern waren so extrem, dass er beinahe selbst ins Schleudern kam! Wir haben ihn dann angehalten, er machte noch ganz grossspurig das Autofenster auf und auf die Frage von meinem Vordermann, was das soll meinte er nur "ihr seid nicht so beliebt wie ihr meint, ihr Scheiss-Motorradfahrer" Das muss man sich mal geben, das ist wirklich der Gipfel. Und in einem kleinen Ort am Pass, in dem eigentlich 30er-Limit ist fuhren nicht wir mit über 60 durch, sondern das einheimische Auto vor uns....
Erstellungsdatum: 12.08.2008
11. März 2007
Absender: Dinuzor
Guten Tag
Ich bin durch Zufall auf diese Seite im Internet gestossen, da ich
nach 7 Jahren Töffpause wieder Motorrad fahren möchte.
Auch ich habe einen sehr guten Freund bei einem Motorradunfall auf
einer Passstrasse verloren. Nicht am Klausen, sondern am Susten.
Bei ihm war es kein Fahrfehler, sondern ein entgegenkommendes Auto
das die Sicherheitslinie massiv überschritten hatte.
Als erstes möchte ich sagen, das ich ihre Aktion den Klausenpass,
spez. die Lini, sicherer zu gestalten als sehr lobenswert und
beachtenswert einschätze. Hut ab. Als Schweizer stimmt es mich
sehr nachdenklich, wenn zuerst jemand aus dem Ausland verunglücken
muss, dessen Angehörigen eine Aktion ins Leben rufen müssen, bis
die Behörden endlich etwas tun. Denn der Klausen gehört zu einer
meiner beliebtesten Strecke mit dem Motorrad. Da ich die
Begebenheit dieser Passstrasse schon seit
Kindesbeinen auf kenne ( wohne ca. 20 km entfernt ), fahre
ich diese Strecke immer mit dem nötigen Respekt. Auch ich hatte
schon brenzlige Situationen an der Lini erlebt, und mich gefragt
wieso die Behörden nicht mehr zur Sicherheit beitragen.
Warntafeln, Leitplanken, oder ähnliches.
Doch dies scheint eine Schweizerische Art zu sein. Nach dem Motto:
Wir kennen den Weg. Die anderen sollen selber sehen. Ich habe
schon einige Strassen dieser Welt befahren. Mal abgesehen von
Drittweltländern darf ich, glaub ich, sagen, das es in den
meisten "westlichen" Ländern, inkl. Australien, solche
heikle Strassen wesentlich besser abgesichert sind als es die Lini
ist. 3 Meter Schnee hin oder her. Da es sich um keine wichtige
Transitstrecke handelt, wird auch nicht allzu viel zur Absicherung
unternommen. Schade eigentlich.
Nochmals mein Respekt und meine Hochachtung vor ihrer Aktion und
natürlich mein Beileid für ihren Sohn.
Die Welt bräuchte mehr solcher engagierter Personen. Nicht nur
zur Erhöhung der Strassensicherheit.
Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
Dinu
20.
Oktober 2006
hallo, ich fahre auch öfters über den Klausenpass. Ein weiterer
Verbesserungsvorschlag meinerseits wäre, die Beschildung der
Gefahr eindeutiger zu machen.
Vorschlag: ACHTUNG UNÜBERSICHTLICHE STRECKE.
Dann weiß man, daß es sich nicht nur um eine Gefahrenstelle,
sondern auch um eine nicht einsehbare Streckenführung handelt.
Vielen Dank für eure Initiative.
mit
freundlichen Grüßen
Martin Litterst
4.
September 2005
Viele von Euch haben sicher die Seite "Der
erste Erfolg - Arbeiten an der Klausenpassstrasse" angeschaut
und viele davon in diesem Jahr auch den Klausenpass wieder
befahren. Wie
ist die Situation im jetzigen Zustand??? Uns würde Eure Meinung
dazu interessieren.
U. und H. Schubert
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Absender: Herger Hans
Thema: "Fangzaun"
Liebe Familei Schubert
auch ich bedaure den Tod
Ihres Sohnes zutiefst. Ich wohne unmittelbar an der Klausenstrasse
cirka 4 km entfernt von der
Stelle wo Ihr Sohn sein Leben lassen musste. Die letzten 4 jahre
kam es zum Glück zu keinem tödlichen Unfall bin der Lini, was
mich bei der Fahrweise von sehr vielen Töfffahrern ehrlich gesagt
wundert. Jeder weiss dass er nach Strassenverkehrs- gesetz auf
halbe Sichtweite anhalten können sollte. Ich bin auf besagter
Strecke mindestens 2 mal wöchentlich unterwegs, sei es als
Velofahrer oder als Autmobilist und sehe immer wieder sehr
unvernünftige Töfffahrer die überall Kurven schneiden und an
unübersichtlichen Stellen überholen. Was nützt es da die
Strassen breiter zu machen, es wird ja nur schneller gefahren.
Zu Ihrem Vorschlag betreffs Fangzaun kann ich nur den Kopf
schütteln. Wie hoch/breit soll den der bitte sein. Wieviele
Tonnen Fliehgewicht soll der bitte aushalten. An besagter Stelle
liegen im Winter bis zu 3 (Drei!!) Meter Schnee. Lawinen donnern
da mit Riesengewalten zu Tale. Und da wollen Sie Verankerungen
für einen Fangzaun montieren? Der Zaun müsste jeden Herbst
demontiert und im Frühling wieder montiert werden. Und was
passiert wenn der Zaun einen Sturz nicht halten kann oder 2Meter
zu früh endet?? Vielleicht meint dann irgendeinmal einer es
sollte auch ein Fangzaun für Autos erstellt werden. (Auch solche
und LKW sind schon einige abgestürtzt) Dann wird wohl irgend ein
Gericht den Staat zu Schadenersatz verurteilen.
Ich meine wenn einer Töfffahren will soll er sich der Strecke
anpassen und nicht umgekehrt.
Wie gesagt es tut mir leid um Ihren Sohn. Vielleicht bin ich der
Nächste sei es mit dem Velo oder auch mit dem Auto, ich weiss es
nicht, Ich hoffe aber dass meine Eltern nicht der Strecke die
Schuld geben sondern in Gottes Namen dem Schicksal in die Augen
sehen und es akzeptieren. Bitte beenden Sie die Hetze gegen den schönen
und sehr bekliebten Klausenpass.
Mit freundlichen Grüssen
Hans Herger
Erstellungsdatum: 13.09.2006
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Absender: Winter
Thema: Biker
Beitrag:
als seit über 20 Jahren leidenschaftliche Paßfahrerin per Fahrrad und Auto (ca. 20 Touren pro Jahr)
hab ich ja einiges an Erfahrung und dabei viel Unerfreuliches gesehen. Ich kenne soziemlich alle Pässe
in Italien und der Schweiz, besonders gut den Klausenpaß und das Stilfser Joch. Und bin obendrein
Mutter eines Sohnes, der mit 30 Jahren als erfahrener und nicht abenteuerlich veranlagter Motorradfahrer
einen schweren Unfall mit Wirbelbruch (nicht am Berg), zum Glück ohne spätere Folgen,
überstanden hat.
Das Radfahren in den Bergen hab ich aus Angst vor den Bikern bald aufgegeben und nur noch als Lenkerin
des "Begleitfahrzeugs" eines Radlers gemacht. So bedauerlich jeder Unfalltote natürlich
ist, so
selbstverschuldet ist dieser Tod aber auch in fast allen Fällen. Und die eingeforderten Befestigungen
auf Bergstraßen erinnern mich immer an die Vorwürfe der Hinterbliebenen von Bikern, welche gegen
einen Baum fuhren, doch bitte auf schnurgeraden Straßen die Alleebäume zu fällen.
Das war jetzt absolut
nicht polemisch gemeint, sondern oft gehört und gelesen.
Und da der Mensch. wo immer er kann, versucht, sich die Natur untertan zu machen, jeden Trampelpfad
am liebsten bis zu den höchsten Gipfeln asphaltieren würde - da fällt mir als Beispiel
der Gaviapaß ein -
dann geht mit dem Respekt für die Natur halt meist auch das Gefühl für die sie, ihre Gewalten und
Gefahren, verloren.
Erstellungsdatum: 28.04.2006
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Absender: Reinhard Huber
Thema: der klausen
Beitrag: etwas zum nachdenken!
ich bin ein gestandener biker und ich fahre sehr viel mit dem
motorrad in den alpen und mir ist einiges
untergekommen. grundsätzlich neige ich zu der auffassung nicht
jede kurve soll begradigt werden. wird
die strasse besser- wird noch schneller gefahren! ich weiß aus
beobachtungen, gesprächen über andere
motorradfahrerinnen; dass sie teilweise überfordert sind; dass
sie sich zu große etappenziele stecken;
dass sie übermotiviert sind; dass sie mangels kontrollen der
meinung sind, die alpenpässe sind rennstrecken
und man muss "es" dem da vorne zeigen (den man manchmal
ja nicht einmal kennt!); dass sie kehren falsch
fahren (blicktechnik) dem faktor mensch kann man mit ausbildung
entgegenwirken. hier ist die fahrausbildung
gefordert das fahrpraxistraining zu verbessern. es kann auch jeder
für sich selbst etwas tun durch den besuch
eines motorradtrainings.
weiiters dient es auch nicht der verkehrssicherheit in österreich,
wenn in deutschen motorradmedien
geschwingkeitskontrollen der exekutive als strassenräuberei
dargestellt wird.
ich wünsche allen motorradfahrerinnen eine unfallfreie fahrt
reinhard huber
Erstellungsdatum: 24.04.2006
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Absender: Fips
Thema: Biker und Pässe
Beitrag:
Jeder Unfalltote ist zuviel. Ich
selbst bin kein Biker. Ich kann aber die Gefahren erkennen.
Fast alle schweizer Pässe kenne ich sehr gut. Und besonders ist
mir das Jahr 2003 im
Gedächtnis. Der Herbst in Graubünden war einfach wunderbar. Für
jeden Biker ein
muss über die Pässe zu "Bikern". Und einige hatten das
berühmte Erkennungsband vom
Motorrad Gottesdienst an ihren Maschinen.
Aber bei wirklich 50 % wäre jede Gebete umsonst. Als Autofahrer
standen mir die Haare
zu Berge. Ob Gegenverkehr, ob unübersichtliche Stellen, Egal, wir
haben ja gemeinsam gebetet.
Leute, das ist purer Egoismus. Auch
der Autofahrer hat das Recht
auf ein Gebet.
Übrigens, einige Pässe habe ich per
Fahrrad erfahren. Und hier war mir klar, bergab kann auch
für mich als Radler die Strasse sehr schmal werden. In einem Fall
bin ich hinter einem Golf
hergebummelt, der Gegenverkehr hätte mir keine Chance gegeben.
Wenn ich als Radfahrer bergab bei tempo 60 km/h schon über die
Hälfte der Strasse benötige,
Leute, was braucht ihr Biker bei Tempo 100?
Gott mit Euch, kein Zweifel, aber mit
uns anderen auch!
Herzliche Grüße,
Fips
Erstellungsdatum: 15.04.2006
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Neuer Beitrag für das Diskussionsforum
Absender: Kunz Thommy
E-Mail: thommy.kunz@swissheli.ch
Thema: Gute Idee, aber fragwürdige Hintergründe
Beitrag:
Sehr geehrte Familie Schubert
Grundsätzlich befürworte ich jeden, der den Straßenverkehr
etwas sicherer machen will. Ihre Aktion hat aber einen
entscheidenden Hacken: Ich arbeite in einem Unfallbergebetrieb und
weiß, dass Unfälle nicht wegen schlechter Straßenverhältnisse
geschehen, sondern wegen nicht anpassen der Fahrweise an die Straßenverhältnisse.
Jeder Unfall mit Körperverletzung ist tragisch und jeder Unfall
ist einer zuviel. Aber die Motorradfahrer- und gerade jene Gäste
aus Deutschland, die den Klausenpass und unvernünftige forscher
Fahrweise erklimmen, werden in den Alpen immer Strecken finden,
die gefährlich sind und entsprechend "unfallträchtig".
Glauben Sie mir, ich weiß von was ich rede, es ist Teil meines
Berufes ! Statt in der Schweiz die Strassen Euren Bedürfnissen an
zu passen, würdet Ihr besser dafür sorgen, dass die
Motorradfahrer ihre Fahrweise den Strassen anpassen. Mir kommt die
Aktion etwas "Bevormundend" vor. Sie gibt mir das
Gefühl, dass Deutsche Motorradfahrer uns Schweizern zeigen wollt,
wie man Strassen "Motorradtauglich" macht. Vergessen Sie
aber nicht, dass diese Strassen auch von anderen Menschen benutz
werden und dass die Alpstrassen nicht die Rennstrecken für
Europas Motorradfahrer sind.
Mit freundlichen Grüssen
Thommy Kunz
Erstellungsdatum: 22.02.2006
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Neuer Beitrag für das Diskussionsforum
Absender: Peng's Fahrschule (Roger Peng)
E-Mail: fahrschule.peng@gmx.ch
Thema: Fragwürdig!!!!
Beitrag:
Zuerst einmal möchte auch ich mein herzliches Beileid
aussprechen. Es ist immer tragisch ein Familienmitglied zu
verlieren, egal auf welche Art. Ich war am letzten Sonntag an der
Motorrad Messe in Zürich und habe dort euren Stand gesehen. Ich
habe mir dort auch das Infoblatt besorgt, doch kurze Zeit darauf
musste ich den Kopfschütteln und mich hinterfragen was ihr Euch
da überlegt. Als Motorrad-Fahrlehrer muss ich mich ernsthaft
fragen wo das hinführen soll??!! Wer ist das schwache Glied in
der Kette? - Die Strasse ? oder - Der Motorradfahrer ? Der
Klausenpass ist sozusagen mein Hauspass, ich wohne nur wenige
Kilometer von dieser Strecke entfernt. Es kann doch aber nicht
sein das eine Strasse so ausgebaut wird das sie zur Rennstrecke
wird. Wenn dort Mauern und Zäune gebaut werden dann gibt es nur
noch mehr tödliche Unfälle.
Wenn die heutigen Motorradfahrer zum Teil so Hirnlos herumfahren
(Motor an - Hirn aus), dann habe ich kein bisschen Mitleid mit
selbstverschuldeten Unfällen.
WIR MÜSSEN UNS DER STRASSE ANPASSEN, NICHT DIE STRASSE UNSEREN
BEDÜRFNISSEN!
Mein Vorschlag wäre das Geld besser in
Motorradweiterbildungskurse zu investieren, zur Prävention! Das
nützt viel mehr! Und evtl. für weniger Geld eine Warntafel, mit
der Anzahl Toten auf dieser Strecke, zu montieren. Dies schreckt
wenigsten ein bisschen ab, doch eine Ausgebaute Strecke verleitet
zum SCHNELLER fahren!!! Überlegt euch das mal ob ihr wirklich mit
eurer Aktion etwas gutes tut!!! Ich zweifle sehr schwer daran!!!
MfG Roger Peng
Peng's Fahrschule
Zürich
Erstellungsdatum: 22.02.2006
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Neuer Beitrag für das Diskussionsforum
Absender: Urs Hagen
E-Mail: hagen@neunet.ch
Telefon:
Thema: Der Klausen
Beitrag:
Ich fahre seit 30 Jahren mindestens
ein Mal im Jahr über den Klausen. Wir haben 2003 auf dem Klausen
den Virago-Club Schweiz gegründet. Es ist ein schöner Pass nicht
zu hoch und daher schon bald nach dem Winter befahrbar.
Den Abschnitt kenne ich gut und jedes Mal wenn ich vom Vierwaldstädtersee
in Richtung Glarnerland fahre, überfällt mich
ein unangenehmes Gefühl in diesem Streckenabschnitt, eben ohne
Leitplanken und womöglich noch verschmutzte Strasse usw.
Ich glaube auch Leitplanken usw. wären nur ein minimaler Schutz,
der Verstand des Fahrers ist hier besser. Wenn man ab und zu die
Oberbolzer sieht die über den Klausen heizen wundert es nicht,
wenn ab und zu auch einmal ein Unfall passiert. Dies soll keine
Unterstellung sein, aber die Berge, in diesem Fall der Klausen
sind nicht ungefährlich, daher reicht es nicht alles abzusichern.
Neben der Strasse kann es steil nach unten gehen, überall mit und
ohne Sicherung. Ich als Motorradfahrer bedaure jeden
Motorradfahrer der verunglückt ob mit oder ohne Schuld, auch ich
bin in jungen Jahren mit der Enduro oft schneller gefahren als
mein Schutzengel fliegen konnte, man konnte mich zum Glück immer
wieder zusammenflicken. Ich unterstutze die IG-Motorrad http://www.ig-motorrad.ch
mit meiner Mitgliedschaft, sie sind unermüdlich daran,
gefährliche Motorradstrecken zu entschärfen, mit Aktionen die
die Straßenbauämter fordern. Sie sammeln auch Informationen
betreffend, schlechten Straßenbelägen, unzureichende Leitplanken
usw. Sie sind auch politisch vertreten in Bern und setzten sich
auch für andere Belange der Motorradfahrer ein. Wäre eventuell
auch noch ein Anlaufpunkt für ihre Sache.
Alles Gute
Gruss Urs
Erstellungsdatum: 17.02.2006
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Neuer Beitrag für das Diskussionsforum
Absender: Roland Frehner
Thema: Klausenpass
Beitrag:
Es ist sicher tragisch wenn man ein Familienmitglied durch
einen Unfall verliert. Aber ich muss sagen ich fahre den Klausen
im Jahr einige male und bin mir auch bewusst das was passieren
kann, aber das kann mir auch anderswo zu stoßen. Wenn man wie man
eigentlich in der Fahrschule mal gelernt hat (halbe Sichtweise
anhalten) den Pass hinauf fährt, verliert auch die Lini vieles
von Ihrem Schrecken. Sind wir doch auch ehrlich, je Sicherer etwas
gebaut oder umgebaut wird, desto schneller wird auch wieder
gefahren. Das kann man an anderen ausgebauten Passstrassen sehen.
Auch da gibt es tödliche Unfälle.
Erstellungsdatum: 29.01.2006
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Vielen
Dank für die Zuschriften, die wir bekommen haben.
zu den obigen 3 noch hier unsere Stellungnahme:
Es
ist ganz normal und selbstverständlich das es unterschiedliche
Meinungen gibt. Aber dennoch möchten wir Ihren Argumenten unsere
entgegenstellen. Vielleicht finden sich dann doch ein paar
Gemeinsamkeiten.
Natürlich
ist der Motorradfahrer das schwache Glied in der Kette, aber nicht
nur der Motorradfahrer, sondern der Mensch allgemein. Das gilt
auch für andere Verkehrsteilnehmer. Für den Motorradfahrer und
den Radfahrer natürlich ganz besonders, weil die nicht nur von
Ihrer eigenen Fahrweise abhängig sind, sondern auch von der der
anderen, den Stärkeren.
Es ist weder unsere Idee noch liegt es in den Möglichkeiten
einzelner eine Straße wie die Klausenpassstrecke zu einer
Rennstrecke auszubauen. Es sollen auch keine Mauern gebaut werden.
Ein Schutzzaun dagegen wäre in unseren Augen nicht schlecht. Er würde
das Bild nur unwesentlich beeinträchtigen und damit auch kaum zu
einer schnelleren Fahrweise animieren. Dieser Zaun müsste natürlich
so gebaut sein, dass er einen Motorradfahrer samt Gefährt auch
aufhalten und vor dem Absturz bewahren könnte.
Was
die Fahrweise der Motorradfahrer und nicht nur dieser betrifft,
sind wir in unseren Meinungen nicht sehr weit auseinander. Wir
haben an einem schönen Sonntag im Juni 2002, an dem entsprechend
viel los war, fast einen ganzen Tag bei dem Hotel auf der
Klausenpass verbracht und die Motorradszene beobachtet und
festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit
"ordentlich" fährt, natürlich auch unterschiedlich und
dass es nur einige wenige gibt die so fahren wie Sie es nennen. Ob
die nun überwiegend aus der Schweiz oder aus Deutschland kamen
haben wir nicht beobachtet. Aber es reicht immerhin soweit, dass
alle Motorradfahrer von vielen Leuten als "hirnlose
Raser" hingestellt werden. Das konnten wir so nicht
feststellen.
Das Geld in Weiterbildungskurse stecken wäre vielleicht eine
Idee. Es stellt sich nur die Frage wer das organisiert und ob sie
gerade diesen Personenkreis erreichen.
Wenn
Sie jetzt bezweifeln ob unsere Aktion in die richtige Richtung
geht, kann man, siehe oben, sicher geteilte Meinung sein. Es gibt
sicher genau so viele Befürworter, siehe Spendenstand, wie
Kritiker.
Auch
umsichtige Fahrer fahren so wie sie die Situation sehen und einschätzen.
Wenn sie sich dann aber anders herausstellt, war die Fahrweise für
die vorgefundene Situation sicher nicht angepasst. Wenn jetzt
jemand, wie wahrscheinlich unser Sohn auch, die Situation falsch
einschätzt, weil er nicht erkennt, dass es Felsnischen gibt, die
man nicht einsehen kann, dann ist das sicher ein Fahrfehler, aber
muss der zwangsläufig gleich zum Tode führen? Wenn jeder
Fahrfehler an jeder Stelle gleich zum Tode führen würde, hätten
wir in Deutschland nicht "nur" ca. 7000 Verkehrstote im
Jahre (was sicher immer noch zu viel ist), sondern sicher das
Vielfache. Die Zahlen der Schweiz kennen wir nicht.
Wir
wollen ja nicht mehr und auch nicht weniger erreichen, als das ein
Fahrfehler an dieser Stelle nicht gleich mit dem Tode bestraft
wird.
Jetzt
noch zu der Bevormundung. Nichts läge uns ferner als das. Es ist
nur das Schicksal, dass gerade hier schon vor unserem Sohn 3 Tote
und das seit nur 1998 zu beklagen waren. Wir kennen die Schweiz,
ich war schon viele Wochen beruflich in der Schweiz, so weit, dass
wir wissen, dass hier sehr sorgfältig gearbeitet wird und sich
die Behörden sicher auch Ihrer Verantwortung bewusst sind und im
Rahmen Ihrer Möglichkeiten danach handeln.
Jetzt noch zu dem Vorschlag mit den
Warntafeln. Solche gab es z.T. schon auf der Seite Glarus von
Linthal aufwärts immer wiederholend mit der Aufschrift
"Schnell, schneller Tod", werden wir gerne aufgreifen
und an die Behörden weiterleiten.
Was das Beispiel mit der
Bergrettung angeht, man kann natürlich nicht alles absichern,
nicht einmal auf den Straßen. Man kann aber vielleicht die
Stellen absichern, die sich als Unfallschwerpunkte herausstellen.
Das diese Stelle, die wir absichern möchten, nun gerade in der
Schweiz liegt, ich erwähnte es schon.
Uschi und Hartmut Schubert
Erstellungsdatum: 16.03.2006
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Absender: Turnwald Daniel
E-Mail: Danyelson@email.de
Telefon:
Thema: BRAVO
Beitrag:
Sehr geehrte Familie Schubert,
nachdem ich Sie persönlich in Stuttgart kennenlernen konnte
und mich zwischenzeitlich sehr mit Ihrem Thema auseinandergesetzt
habe bleibt mir nur Ihnen zu wünschen das Sie den größten
Erfolg mit ihrer Aktion haben
den man sich im sinne der Verkehrssicherheit nur wünschen kann.
Es wâre schade wenn diese Aktion keinen
Anklang bei allen FreeBikern, MC oder MF'lern finden würde und
das nicht nur national, sondern International
gesehen. Ich für meinen Teil werde alles versuchen um Ihr Thema
in Freebikerkreisen publik zu machen,
vielleicht findet sich doch noch der eine oder andere MF oder MC
der sie in irgendeiner Art und weise
unterstützen kann, zum wohl aller Biker die den "Schräglagentango"
lieben !
Wie sagt man so schön Ride Free and Safe
Daniel Turnwald
BU und BVDM Mitglied
Erstellungsdatum: 15.03.2005
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Guten Tag Frau Schubert,
Ich habe heute per Zufall Ihre Internet Seite entdeckt und ich
finde es großartig, wie Sie sich Aktiv für die Sicherung dieser
Teilstrecke einsetzen.
Ich bin immer wieder bestürzt, wenn ich von Unfällen auf dieser
Strecke höre, denn im Sommer werde ich jeden Tag mit dem Verkehr
auf der Klausenstrasse konfrontiert, da ich in Bürglen, direkt an
der Klausenstrasse wohne. Oft, wenn Auto oder Motorradfahrer an
unserem Haus vorbei "flitzen", bete ich, dass ihnen
nichts passiert.
Freundliche Grüße
Belinda Gamma
10. Jan. 05
Ihre Vorschläge zur Sicherung
der Lini
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