Aktion: Klausenpass
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Sicherung der Lini
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Thema: Schweizer Verhältnisse

Heuberger Bruno Datum: 22.02.04 22:42 (b.heuberger@bluewin.ch) IP: 157.161.41.19

Wie mein Freund Peter Bürgisser schon erwähnte, gibts in der Schweiz einige Institutionen, die sich mit Problemen des Strassenverkehrs beschäftigen. Und genau dass ist die Krux bei dieser Sache. Für Nicht-Schweizer nur ein Beispiel: Da jeder der 26 Kantone eine eigene Strassenmeisterei "unterhält", gibt es auch verschiedene Auffasungen, was, wie, wo und wann auf den Kantonstrassen gemacht oder eben nicht gemacht wird. Unser Verkehrsverband hat einige Erfahrungen gemacht, z.B. in Sachen Aufprall-Protektoren an Leitplankenbefestigungen. Und wenn verantwortliche Personen von Behörden mit Motorradfahren nichts am Hut haben, wirds schwirig. Kommt noch dazu, dass es in der Schweiz zu diversen Strassen-Sicherheitsthemen leider nur Empfehlungen bestehen... Da gibt es nach unserer Meinung nur ein Mittel: Öffentlichkeit herstellen und das auf allen Ebenen. Als Leiter Ressort Verkehr werde ich mich dafür einsetzen, dass dieses Thema bei diversen Stellen auf die Traktandenliste kommt. Jeder Unfall ist einer zuviel.

Mit kollegialen Grüssen
Bruno Heuberger, Leiter Ressort Verkehr
Verantwortlicher Motogruppe Schweiz
ATB Schweiz, Verband für Verkehr, Sport und Freizeit
www.a-t-b.ch



Peter Bürgisser Datum: 13.03.04 06:38 (peter.buergisser@tcs-motorradgruppe.ch) IP: 157.161.33.222

Bruno Heuberger vom ATB und ich vom TCS werden das weitere Vorgehen in den nächsten Tagen besprechen.

Peter Bürgisser
Präsident der TCS-Motorradgruppe
www.tcs-motorradgruppe.ch

 

Thema: Schnell zu realisierende und billige Absicherung

Holger Reuchlin Datum: 27.08.03 08:10 (Holger@Reuchlin.de) IP: 62.157.21.117

Die gerade in drm laufende Diskussion mitverfolgend, in der Dirk G. Straka <Message-ID: <ntnmkv47l8d9k4sqe96skiee474q8r6d59@4ax.com>> schrieb:

"Es gilt also, die trügerische Sicherheit, in der man sich angesichts scheinbar vorhandener und ungefährlicher Sturzräume sowie einer scheinbar unkapriziös weitergehenden Strecke wähnt, zu relativieren und dem Moppedler die Chance zu geben, seine ganz persönliche Einschätzung der Situation zu korrigieren."

...

"Damit der geneigte und eigenverantwortliche Moppedler also überhaupt auch nur den Ansatz einer relaistischen Chance zum "richtigen" Denken hat, muss an _deutlich_ gefährlicheren Stellen auch ein _deutlich_ stärker aufrüttelndes Schild hin. So ist das nunmal. Mit fehlendem Denken oder mangelnder Eigenverantwortung hat das IMHO eher wenig zu tun."

Der hat recht.

Vorschlag:

1 km vor der Lini der Hinweis: "Gefährliche Engstelle"
500 m vor der Lini der Hinweis: "Holperschwellen" oder der gebräuchliche Ausdruck
100 m vor der Lini eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf max 10 km/h
50 m vor der Lini drei Holperschwellen, so hoch, daß sie nur mit max. 10 khm/ befahren werden können.

Das beiderseits der Lini und über die gesamte Straßenbreite

Dafür dürften die bis jetzt gesammelten 2.000 Euro fast schon ausreichen.

Holger Reuchlin



Matthias Kohrs Datum: 04.09.03 16:55 (Matthias.Kohrs@t-online.de) IP: 62.227.6.93

Hi Holger!

Den Vorschlag mit den Schwellen finde ich eher kontraproduktiv. Die Welt ist voll von Tempolimits und von Leuten die sie nicht ernst nehmen. Das liegt unter anderem daran daß es so viele nicht ernstzunehmende Tempolimits gibt.

Doch, ehrlich, die gibt es.

Wie dem auch sei, stell dir einen routinierten Alpenfahrer vor der zum ersten mal über den Klausenpaß fährt und die betreffende Stelle erreicht. Die Schwellen sind zwar angekündigt, aber noch nicht zu sehen; der Mensch reduziert die Geschwindigkeit auf 25 km/h (was nach meinen Erfahrungen auf *keiner* befestigten Straße der Alpen eine überhöhte Geschwindigkeit ist, sofern man sich nicht gerade direkt in einer Spitzkehre befindet) und trifft nach der Biegung unversehens auf diese Sprungschanzen.

Wenn du dem erzählst daß das deine Idee war wird dir der was husten von wegen Sicherheit.

Abgesehen davon betrifft die Maßnahme nicht alle gleich. Während ne Enduro relativ unbeeindruckt drüberhoppelt muß der Fahrer einer tiefergelegten Harley (doch, es soll Leute geben die mit sowas in den Alpen rumfahren!) bei gleichem Tempo um sein Mopped und sein Leben fürchten.

CYA! Matthias



Martin . s Datum: 05.03.04 14:38 (rooky@swissworld.com) IP: 62.167.12.208

wie währs mit einer radarfalle aber die halt einfach nicht angeschlossen ist sonder nur als abschreckung da steht.
weiss halt auch nicht wie hoch der kostenaufwand währe.

im appenzellischen hat ea auch noch viele solcher abschrankungen wie auf der lini. Die sollten alle verboten werden meiner meinung nach. Es gibt halt immer wieder situationen wo was passieren kann

gruss martin

 

Thema: Klausenpass

S. Perrone Datum: 22.02.04 18:05 (santino.perrone@bluewin.ch) IP: 81.62.171.178

Hallo Fam. Schubert
An der SwissMoto haben wir uns kurz über eine Sicherheistlinie in der Strassenmitte unterhalten. Nach mehrmaligem Betrachten der Bilder komm ich einfach nicht davon ab, dass, wenn an dieser Stelle eine durchgezogene Sperrlinie vorhanden wäre, man den Strassenverlauf besser erkennen würde. Allein schon das leitet einen Biker davon ab die Strasse der "Ideallinie" nach zu schneiden. Ich denke, das ganze wäre ein Versuch wert. Bitte halten Sie mich auf dem laufenden. Bis bald.

 

Thema: Beitrag Bürgiesser


Die BFU (Beratungsstelle für Unfallverhütung) in der Schweiz ist nach unseren Gesprächen mit der Straßenbaubehörde im Kanton Uri eben von dieser Stelle eingeschaltet worden. Zumindest hat man uns das versichert. Den VSS kennen wir bisher noch nicht. Für Nichtschweizer Bürger ist es natürlich schwer sich über solche Möglichkeiten und Adressen zu informieren. So sind wir immer wieder auf Hinweise und Anregungen angewiesen, für die wir immer sehr dankbar sind und die wir gerne aufgreifen und auch versuchen einen Kontakt dahin aufzubauen.


 

Thema: Aktion: Klausenpass


Die Strecke ist mir bestens bekannt. Ich befahre sie auch immer mit dem nötigen Respekt. Ich denke hier sollten sich die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU), Abteilung Verkehrstechnik, der Schweizerische Verband für Verkehrsfachleute (VSS) usw. mit der Situation befassen. Diese könnten den Behörden auch entsprechende Vorschläge bzw. Empfehlungen für die Sicherung dieser Strasse unterbreiten und auch entsprechenden Druck ausüben. Dazu braucht es keine Spedengelder...
Wurden diese Stellen schon kontaktiert?

TCS-Motorradgruppe
Peter Bürgisser

htt://tcs-motorradgruppe.ch


Thema: Klausenpass

S. Perrone Datum: 18.01.04 09:27 (santino.perrone@bluewin.ch) IP: 195.186.172.103

Bin den Klausenpass noch nie gefahren, aber was mir zu denken gibt ist , dass von uns "reichen" Schweizern bis jetzt grad mal SFR 43,00 auf das Schweizer Konto überwiesen worden sind. Auch wir Schweizer Biker sind gefordert, solche gefährlichen Abschnitte zu sichern. Leider kann man am Unfallgeschehen nichts mehr ändern, aber ich werde meinen Anteil dazu beitragen und einen Betrag spenden. Ich fordere hiermit meine Schweizer Kollegen auf, etwas für diese wirklich gute und sinnvolle Sache zu spenden. Danke.

Der Familie Schubert wünsche ich mit ihrer Aktion einen vollen Erfolg. Meine Hochachtung!

 

Thema: Schutz

Breuer Thomas Datum: 15.12.03 00:23 (thomas_breuer@onlinehome.de) IP: 217.235.135.40

Die wirksamste Schutzvorrichtung sind nach unten durchgezogene
Leitplanken. Das wird an anderen Stellen in den Alpen auch so gemacht.

Die Leitplanken sind problemlos demontierbar. Auf einigen deutschen Autobahnen gibt es da Konstruktionen, wo durch Abbau der Mittelleitplanke die Autobahn in eine Landebahn für Militärflugzeuge verwandelt wird.
Also geht das.

Die Idee mit den Netzen kam mir auch. Diese müssten aber so straff und gleichzeitig zäh sein, dass sie beim Aufprall nicht zerreissen.Materialen dazu gibt es (siehe Bungee-seil)
- diese sind aber sehr teuer.

Zur aktiven Sicherheit würden aber auch schon Spiegel beitragen, damit man die toten Winkel einsehen kann.

Etwas aufwendiger wären Induktionsschleifen in der Fahrbahn,
gekoppelt an Signallampen, die den Gegenverkehr warnen, wenn
sich ein Fahrzeug im toten Winkel befindet
(Energieversorgung durch Solarpanells)
Eine Kombination der bisherigen Vorschläge bringt allemal mehr als jede einzelne Massnahme.

Schliesslich bleibt noch eine Verbesserung durch breiteren Ausbau der Strecke in Form einer überhängenden Trasse.
Das wird bei anderen Pässen auch oft eingesetzt.

Das Geld wäre auch schnell zusammen, wenn 10% der im Kanton URI
kassierten Bussgelder (bei Geschwindigkeitsüberschreitung durch Motorradfahrer) für den sicheren Ausbau dieses Passes verwendet würden.

Th.Breuer

 

Thema: Details zur

Matthias Kohrs Datum: 26.08.03 22:24 (Matthias.Kohrs@t-online.de) IP: 62.227.51.103

Hi!

Ich halte es für sinnvoll die Zielrichtung der Aktion auf der Webseite etwas zu präzisieren bzw. für die Ortsunkundigen etwas ausführlicher darzulegen worum es sich bei der "Lini" handelt bzw. wie lang der Streckenabschnitt ist. Es würde schon helfen den Link auf .../unfallstelle.html etwas deutlicher hervorzuheben (ich dachte erst es handle sich nur
um unterstrichenen Text, das kann natürlich auch an meinen Browsereinstellungen liegen).

Gibt es eigentlich Informationen darüber wie die anderen an dieser Stelle verunfallten Motorradfahrer verunglückt sind? War der Unfallhergang jeweils ähnlich?

Gruß von Matthias, der den Desert am Wochenende beim GGG wieder vermissen wird



Hartmut Schubert Datum: 01.09.03 21:04 (hartmut.schubert@gmx.de) IP: 62.134.100.102

Hallo Matthias, oder soll ich Herr Kohrs schreiben?

Die Zielrichtung unserer Aktion ist die Absicherung dieser einen unfallträchtigen Kurve, in der Form, das, wenn ein Motoradfahrer in dieser Kurve zu Fall kommt, warum auch immer, er die Change hat auf der Straße zu bleiben und nicht den Abhang hinunterfällt. Damit hätte er eine große Überlebenschange. Wie die Absicherung genau aussehen wird, können wir noch nicht sagen, weil es technisch in dieser Straßenführung nicht so einfach ist. Auf alle Fälle soll die Straße nicht verbaut werden, keine Rennstrecke werden, aber trotzdem sicherer.

Der Vorschlag von Dirk Staka, den Holger Reuchlin hier eingefügt hat, finde ich nicht schlecht, bis auf die Sache mit den Holperstellen. Das könnte wieder neue Unfälle hervorrufen und außerdem leben oben, zumindest den Sommer über, ja auch Leute, die die Strecke dann jeden Tag zweimal fahren. Ich glaube das würde niemandem so recht gefallen.

Die Frage nach den anderen Unfällen kann ich leider so nicht beantworten. Über die Polizei in Uri haben wir versucht den Kontakt zu den Hinterbliebenen der Unfallopfer auf zunehmen, in der Form, daß die Polizei unser Anliegen mit unserer Adresse weiterleitet. Leider hat sich bis jetzt noch nichts getan. Die Anschrift dieser Leute darf ohne deren Einwilligung von der Polizei nicht weiter gegeben werden.

Hartmut Schubert



Thema: LEITPLANKEN

Wolfgang GARGITTER Datum: 26.07.03 12:33 (wolfgang.gargitter@aon.at) IP: 62.47.207.40

Die senkrechten STEHER des bestehenden Rohrgeländers stecken ja in den dafür vorgesehenen Schächten am Bankett, zusätzlich mit KEILEN stabilisiert.
Zugegebenermaßen eine gute Methode, um Alles vor der Wintersperre -schnell- demontieren zu können.
Aber:
Die gleiche Fixationstechnik könnte man sehr wohl auch bei künftigen Stehern von LEITPLANKEN anwenden (die Schächte müssten freilich etwas größeren Durchmesser haben).
Und die Leitplanke selbst liegt jedenfalls tiefer als die derzeitigen Querstangen des Rohrgeländers.
Wobei auch bei entfernbaren Stehern prinzipiell nichts gegen die Montage eines ANTI-DURCHRUTSCH-BLECHES spricht.
Hier darf das KOSTENARGUMENT für die Kantonalregierung NICHT erstrangig sein; denn es geht hier nicht um die gesamte Pass-Strecke, sondern um einige hundert Meter Länge.
Prinzipiell ist zu sagen, daß, wer am KLAUSEN viele Touristen haben will (und das scheint doch der Fall zu sein, wo doch die SCHWEIZ, ähnlich wie ÖSTERREICH auch, zu einem Gutteil vom Tourismus -gut- lebt), derjenige auch für deren MINDESTSCHUTZ voll verantwortlich ist. Denn GÄSTE hat man zu schützen, und Schutz ist ein unteilbares MENSCHENRECHT (nicht mehr, aber auch nicht weniger!!).
Sicherlich ist eine solche Konstruktion umständlicher zu de/montieren; aber ist das ein ernsthaftes Argument, wenn es um MENSCHENLEBEN geht? (Wohl doch auch hoffentlich in der Schweiz nicht !!!)
Zudem ist absolut nicht einzusehen, warum JEGLICHER Schutz bereits TAGE VOR WINTERSPERRE entfernt wird.
Besser wäre es, den Paß einige Tage VOR dem Abbau für den allgemeinen Verkehr zu sperren und dann nur noch die Arbeiter dort werken zu lassen. Die haben dann obendrein mehr Ruhe beim Abbau.
Sollte sich doch in der Schweiz organisieren lassen.

(Dieses Statement will sich NICHT gegen die Eidgenossenschaft richten; zumal ich mein westliches Nachbarland und seine Bevölkerung insgesamt sehr schätze; ist doch meine Tante in ZERMATT verheiratet)

Ciao, WOLFGANG


Thema: Vorschläge

Daniel Schär Datum: 02.06.03 14:43 IP: 81.62.168.198

Es wäre zum bespiel eine Möglichkeit mit einem mehr oder weniger "kleinem" Aufwand Netzte zwischen den Posten, Rohrgeländer und Strasse einzuspannen. Das wäre relativ einfach zu bewrkstelligen, ohne dass die ganze Strasse umgebaut werden müsste, und sogar der Zeitaufwand wäre warscheindlich nicht so gross. Eventuell hat man dan halt blau Flecken oder eine gebrochen Arm wegen des Netzes, aber ich denke man bleibt wenigstens auf der strasse.


Kahle Ronald Datum: 15.06.03 17:10 (asterixy5@yahoo.de) IP: 217.82.70.104

Hallo Leute,
etwas langsamer wäre auch eine Möglichkeit, und das zum null Tarif. Es spart nicht nur Benzin oder Diesel sondern schont auch die Umwelt.
# also schön langsam dann klappt es auch mit den Kurven #

Gruß Ronald


Franz Datum: 24.07.03 11:47 (fjs@gmx.de) IP: 195.126.204.50

Hallo Allerseits,
der Vorschlag mit den Netzen ist in der Form nicht sinnvoll, da wie schon oben erwähnt, die Metallpfosten immer noch eine große Gefahr darstellen.

Man wird letztendlich nicht um eine Leitplanke herumkommen. Zum Thema Unterfahrschutz stand vor nicht all zu langer Zeit im der Zeitschrift TOURENFAHRER ein Bericht, in dem Das Euskirchener Straßenbauamt eine Entwicklung getätigt hat, mit der Motorradfahrer nicht mehr unter der Leitplanke durchrutschen können, Die Kosten beliefen sich, wenn ich mich recht erinnere auf 12Euro je Meter. Viellecht kann man sich mit dem Kanton so einigen, daß die die Leitplanken aufstellen und der Unterfahrschutz aus den Spenden bezahlt wird. Für weitere technische Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Viele Grüße aus Aachen, dem Tor zur Eifel

Franz Söll


Holger Reuchlin Datum: 24.07.03 18:03 IP: 62.227.241.122

Hallo Franz,

von Seiten des Straßenbauamts wurde angeführt, dass Leitplanken den Winter nicht überstehen würden. Deshalb sind die Rohre dran, die lassen sich schnell entfernen.

Gruß
Holger


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