Aktion: Klausenpass
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Hallo Familie Schubert,

ich bin auch langjährige Motorradfahrerin und möchte Ihnen für Ihre Aktion ein Danke sagen. Letztes Jahr fuhr ich das erste Mal von Glarus her über den Klausenpass. Der Pass hat schon seinen besonderen Reiz und die Streckenführung ist natürlich pikant. Die Warnschilder und - zeichen fielen mir sofort auf, was mich zu besonderer Achtsamkeit und Vorsicht veranlasste. Dabei fiel meinem Begleiter und mir auf, dass wir keine riskanten Fahrer dort sahen. So haben Sie sich schon vielen geholfen.

Viele Grüsse und alles Gute H. M. Amtzell

Mai 2008


Liebe Familie Schubert,
durch Zufall bin ich auf diese Homepage gestossen. Ich wußte, daß Jürgen  2001 verunglückte, was mich sehr betroffen gemacht hatte und auch heute denke ich noch oft daran, daß ich mit ihm 2 schöne Touren (er war ja Tourguide bei der "Fun Tour" Veranstaltung) gemacht hatte. Das Motorradfahren war seine Leidenschaft und ich hatte nie das Gefühl, daß er wie ein Draufgänger fuhr! Nein, er fuhr sicher und wenn es einmal schneller ging, dann zeigte er, daß seine Fahrroutine uns ALLEN
überlegen war!
Inzwischen habe ich die 50 überschritten und bin wieder auf ein gemütlicheres Bike umgestiegen -  Motorradfahren werde ich, solange ich laufen kannn!
Ich finde es jedenfalls toll, wie sie mit dieser Thematik umgegangen sind - Jürgen wird mir als guter Kumpel und ervorragender
Motorradfahrer in Erinnerung bleiben!

MfG
M. Eising

April 2008


Sehr geehrte Frau Schubert,

 ich verstehe ihr Anliegen den Klausenpass besser sichern zu wollen, da sie ihren Sohn verloren haben. Aber ist es nicht gerade die Gefahr, die viele Leute dazu treibt dort entlang zu fahren? Wenn die Strecke gesichert würde durch Drahtzäune, würde es deutlich mehr (viel mehr als man jetzt annimmt) Verletzte geben, die in dem Zaun hängen geblieben sind und sich nur Beine, Arme oder Rückgrat verletzt haben.

 Alternativ könnte man mit dem Fahrrad fahren- eine Fahrrad-Station auf jeder Seite. Die Leute tun was für ihre Gesundheit, sehen den tollen Ausblick und fallen nicht den Pass hinunter. Auch mit einem geschobenen Motorrad würde niemand den Pass herunterfallen!  Ich bin kein Motorradfan, seit meine Frau einen Unfall bei geringer Geschwindigkeit hatte. Dies führt im günstigsten Fall dazu, dass sie in 5 Jahre wieder laufen kann. Es gibt halt keine Knautschzone beim Motorrad. Das weiß man vorher, aber leiden tut man erst hinterher darunter.

Und nicht nur der Verletzte leidet, auch Angehörige. Es ist kein Spaß, den Kinder erzählen zu müssen: Die Mama hatte einen Unfall. Man weiß nicht ob sie wieder nach Hause kommt. Sie dann Wochen und Monate lang im entfernten Spezialkrankenhaus zu besuchen. Alle vermissen sie. Es bleibt soviel liegen, die Schule leidet, die Firma (selbständig) damit die Existenz, steht auf dem Spiel, nur dass es kein Spiel ist. 
Und alles, weil es so cool ist, den Wind zu spüren.

 Unfälle könne überall passieren, aber muss die Allgemeinheit für die Unvernunft von Motorradfahrern zahlen? Motorrad fahren müsste 100x so teuer sein wie es ist. Dann gäbe es nur noch ein paar Leute die sich kaputt fahren könnten, und die haben auch genug Geld die Operationen die in die 10.000 gehen zu bezahlen.

 Ich halte es für den falschen Weg Steinmauern oder Zäune zu bauen. Viel einfacher wäre es viele Schwellen in die Straße zu bauen um so langsames fahren zu erzwingen oder einfach für Motorräder zu sperren.

 Das ist sicher kein Leserbrief den sie für ihr Anliegen brauchen können, aber ich konnte es nicht lassen, mal die andere Seite der schönen Motorradwelt zu zeigen.

 Mit freundlichen Grüssen

R. Herres

 Mai 2004


Hallo Frau Schubert,

beim Lesen des ersten Briefes an Sie, vom Mai 2004, musste ich feststellen, dass sich inzwischen einiges getan hat.

Durch die Ausdauer meiner Frau und ihrem Willen wieder laufen zu können, ist es nach einem Jahr soweit, dass der Schienbeinknochen, der 17cm gefehlt hat, nachgewachsen ist. Es steht noch eine Operation an, dann wird Sie den Fixateur extern (Ilzarov) noch für ca. 1 Jahr behalten müssen, bis der Knorpel der sich gebildet hat, ausgehärtet ist. Diese Prozedur war und ist nur mit starken Schmerzmitteln durchzuhalten. Aber obwohl es bisher alles gut gegangen ist, kann es immer noch zu Problemen kommen.
Wir haben die Wohnung auf Rollstuhl umbauen müssen. Denn bis sie wieder nur mit Krücken oder ohne laufen kann, dauert es.

 Im Krankenhaus in Duisburg liegen viele Leute mit Motorradunfällen. Merkwürdigerweise wollen fast alle wieder so schnell wie möglich wieder fahren, auch wenn das Bein ab ist. Man kann ja das Motorrad umbauen auf Handschaltung, Gas mit dem anderen Fuß etc.

Diese Leute sind so selbstsüchtig, sie fordern das Schicksal heraus ohne Rücksicht auf ihre Frau oder ihre kleinen Kinder.
Sie verdienen es nicht gesund zu werden. Die Angehörigen haben es nicht verdient, sich um diesen "Menschen" kümmern zu müssen. 

Diese Leute müssten alle Behandlungskosten selbst tragen 100.000 Euro sind sehr schnell zusammen. Man muss mal überlegen was man dafür alles für Reisen machen kann mit der Familie und ohne Schmerzen!!

 Auch gibt es Leute, die haben schon 2 Jahre einen wunderschönen Fixateur am Bein. Die Ärzte haben sich viel Arbeit gemacht um das zerschmetterte Bein wieder herzustellen, aber es wird geraucht und gesoffen was das Zeug hält. Diese Zigaretten vermindern die Durchblutung und führen zu verstärkten Entzündungen mit viel Eiter. Nach 2 Jahren musste das Bein doch abgeschnitten werden, da die Entzündungen immer mehr wurden.
Ich bin immer noch der Meinung, Leute die ein erhöhtes Risiko eingehen, müssen das selbst tragen mit allen Konsequenzen. Es reicht, wenn Leute die Krankenhäuser füllen, die unverschuldet in diese Lage geraten sind.

Ich bin nicht sicher ob man das veröffentlichen soll, denn die Motorradfahrer die das lesen halten mich natürlich für ein Schwein. Wer verträgt schon die Wahrheit? Meine Wahrheit muss natürlich nicht mit der anderer Leute übereinstimmen. Da kommt wieder das Menschliche durch. Es gibt viele Wahrheiten, nur keine endgültig richtige.

Die die es nicht lesen, würden vielleicht zustimmen- aber davon habe ich auch nichts.

Mit freundlichen Grüssen
R.Herres

24. Jan. 05


Sehr geehrte Familie Schubert

Ihre Trauer in Ehren, aber ich bin der Meinung, dass sich der Fahrer der Situation anzupassen hat, und nicht umgekehrt. Insbsondere gilt dies für Motorradfahrer am Klausen- (oder irgendeinem) Pass, welche das Abenteuer ja freiwillig suchen. Töfffahren am Klausenpass ist eine touristische Freizeitbeschäftung, und nicht berufsbedingter Verkehr, und ich sehe nicht ein, weshalb der Klausenpass noch weiter ausgebaut und abgesichert werden soll... etwa dass er noch mehr Verkehr anzieht?. Der Ausbaustandard am Klausenpass hat sich nach den Bedürfnissen der Einheimischen zu richten, alle anderen Benutzer sollen akzeptieren, was sie vorfinden und sich entsprechend verhalten!

MNN


MNN <mnn@hispeed.ch>
St. Gallen, - Monday, April 19, 2004 at 20:15:04 (CEST)
Weiter so.
bernd@zardon.de <bernd>
Berlin, - Sunday, April 18, 2004 at 09:17:52 (CEST)
Sehr geehrte Familie Schubert

Auch mir tut es wirklich sehr leid, dass Ihr Sohn und andere Motorradfahrer tödlich verunfallt sind. Aber eines möchte ich einmal in aller Deutlichkeit sagen;

Passstrassen sind KEINE Rennstrecken, egal, ob Frühling, Sommer, Herbst und Winter!

Ich bin gerne bereit etwas zu spenden, wenn es der Verkehrsicherheit dient, aber am leichtsinnigen Handeln einzelner Motorradfahrer habe ich keine Verständnis!

Schliesslich ist jeder für sich selbst verantwortlich!

Mit freundlichem Gruss


Richard Winter <richard.winter@tiscali.ch>
CH-5322 Koblenz, - Thursday, April 08, 2004 at 15:39:58 (CEST)
Liebe Familie Schubert!
Wir haben von der Aktion zum erstenmal auf der Messe in Friedrichshafen gehört und uns spontan mit einer Spende beteiligt. Ebenso spontan haben wir Ihrer Sache eine ganze Seite auf unserer Homepage gewidmet (Unter interessantes). Bleiben Sie am Ball und machen Sie weiter wie bisher. Wir werden Sie weiter unterstützen.

Dem "obergscheiten" Motorrad-und Sportwagenfahrer sei gesagt. Auch nach fast 40 Jahren Motorradfahren kommen wir trotz aller Vorsicht und Erfahrung immer wieder in Situatíonen die nicht vorhersehbar sind (und wenn es nur Kuhsch..... auf der Fahrbahn ist). Und an einer Stelle wie der am Klausenpass kann ein ansonsten harmloser Rutscher tödlich enden.

Liebe Grüße von der Schwäbischen Alb

Maggie und Volker

Maggie und Volker <maggieundvolker@t-online.de>
Burladingen, - Sunday, January 25, 2004 at 15:09:56 (CET)
Sicherheit hin oder her. Ich als begeisterter Motorradfahrer und Sportwagenfahrer bin der Meinung, dass jeder Verkehrsteilnehmer/in, auch eine eigene Verantwortung trägt. Kennt man eine Strecke nicht, oder man ist nicht sicher was nach einer Kurve kommt, muss man dementsprechend sein eigenes Tempo anpassen. Das war schon so, als das erste Automobil seine Kurven drehte. Vorausschauen ist doch das oberste Gebot, vor allem als Motorradfahrer.
Ich selber bin schon sehr viel über den Klausenpass gefahren. Am Anfang sehr zaghaft und danach, dort wo es möglich ist, auch mal etwas schneller als die Polizei erlauben würde.

Ich habe eine einzige Bitte:

Denkt an Euer Leben und nützt Euer Motorrad dafür, die Aussicht und das Leben zu geniessen. Es kommt sicherlich nicht darauf an, wer schneller am Ziel ist, sondern wer an das Ziel kommt!!

In diesem Sinne auch im Gedenken an Jürgen Schubert und allen anderen, die Ihr Leben im Strassenverkehr verloren haben, fährt nur so schnell, wie Euer Schutzengel fliegen kann und schaut dazu, dass das Motorrafahrerimage etwas besser wird!!!

Romeo <lomeo@gmx.ch>
Aargau, - Thursday, January 22, 2004 at 21:01:17 (CET)
Sorry meine Mailadresse hatte leider kein 'L' im Namen. Aber jetzt stimmts.

Gruss
Martin

Martin Kolbe <mkolbe@gmx.net>
St.Gallen, - Monday, August 18, 2003 at 13:47:39 (CEST)
Hallo

Ich bin an den letzten beiden Wochenenden das erste Mal seit einigen Jahren über den Klausen gefahren. Einmal vom Urnerland und einmal von Glarus kommend. Ich erinnerte mich beide Male an Jürgen und seine Freude am Motorradfahren. Gleichzeitig wurde ich auch nachdenklich, wieso das hat passieren müssen.

Die Schilder sind gut zu sehen! Ich hoffe auch, dass es etwas nützt! Dieser Teil der Strasse ist wirklich sehr unübersichtlich und schmal. Leider fahren immer noch Zuviele sehr risikobfreudig :-(

Ich werde Euere Fortschritte in dieser Sache sicher weiter verfolgen!

Linke Hand Gruss

Martin

Martin Kolbe <mkobe@gmx.net>
St.Gallen, - Monday, August 18, 2003 at 13:46:03 (CEST)


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